Caroline Geiger

Geb. in München. Erster Ballettunterricht mit vier Jahren an einer privaten Schule. Mit zwölf Jahren Wechsel ans Münchner Ballettzentrum, wo sie 1993 ihr Diplom erwarb. In der Spielzeit 1992/93 war sie Volontärin beim Bayerischen Staatsballett, im Januar 1994 wurde sie festes Ensemblemitglied. Mats Ek wählte sie als Zweitbesetzung für seine Münchner Einstudierung von Giselle, und in der Spielzeit 1998/99 kreierte Jean Grand-Maître für sie die Titelpartie seines Balletts Emma B.
Mit Beginn der Spielzeit 2000/01 wurde sie zur Halbsolistin ernannt.
2001 wechselte sie zum Cullberg Ballett nach Stockholm, dem sie bis 2004 angehörte. Sie ging mit der Compagnie auf Welttournee, tanzte in Balletten von Mats Ek, z. B. die Königin in „Schwanensee“, in „Dornröschen“, „Fluke“, kreierte Rollen mit Choreographen wie Stijn Celis und Johann Inger.
Inzwischen hat Caroline Geiger ihre aktive Tänzerkarriere beendet und arbeitet als Personal Trainerin für Pilates und Improvisation sowie in diversen Projekten, z. B. für das Kinder- und Jugendprogramm des Bayerischen Staatsballetts („Anna tanzt“, Worshops etc.).

2009 übernahm sie eine der Hauptpartien in Jiri Kylians Kreation „Zugvögel“ für das Bayerische Staatsballett.