Lukas Geniusas

Lukas Geniušas wurde in Moskau als Sohn einer Musikerfamilie geboren. Sein Klavierstudium an der dortigen Chopin-Musikschule beendete er mit Auszeichnung. Der wichtigste seiner verschiedenen Wettbewerbserfolge war 2015 die Silber-Medaille beim XV. Tschaikowski-Wettbewerb (Moskau). Der Pianist konzertierte mit Orchestern wie den Hamburger Symphonikern, den Duisburger Sinfonikern, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, den St. Petersburger Philharmonikern, der Kremerata Baltica, dem Orchester des Mariinsky-Theaters und dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Valery Gergiev, Mikhail Pletnev, Andrey Boreyko und Dmitry Sitkovetsky. Außerdem war er zu Gast bei internationalen Festspielen, darunter das Klavier-Festival Ruhr, das Rheingau Musik Festival, das Kammermusikfest Lockenhaus und das internationale Festival Piano aux Jacobins in Toulouse, und spielte in den wichtigsten Sälen Russlands und Südamerikas sowie in der Londoner Wigmore Hall und im Auditorium du Louvre in Paris. Sein besonderes Interesse gilt dem Barock und der zeitgenössischen Musik. Er beherrscht ein breit gefächertes Repertoire und spielt Werke moderner Komponisten ebenso wie in Vergessenheit geratene Kompositionen, was sich auch in seiner Diskografie widerspiegelt. Das Album Dissonance mit Liedern von Sergej Rachmaninow, das er mit Asmik Grigorian eingespielt hat, wurde 2022 mit dem Gramophone Award ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Sopranistin gibt er nun sein Debüt in den Festspiel-Liederabenden der Bayerischen Staatsoper. (Stand: 2023)