Robert Jindra

Robert Jindra absolvierte sein Studium am Prager Konservatorium im Fach Operngesang und Dirigieren. Seit 2022 ist Musikdirektor des Nationaltheaters in Prag, wo er u. a. Così fan tutte, Don Giovanni, Le nozze di FigaroZwei Witwen, Jenůfa, Das schlaue Füchslein, Kát’a Kabanová, Aus einem Totenhaus, sowie die Weltpremiere von Tomáš Hanzlíks Oper Lacrimae Alexandri Magni dirigerte. Von 2021 bis 2024 war er Chefdirigent der Slowakischen Staatsphilharmonie Košice. Seit September 2022 ist er Musikdirektors der Oper des Nationaltheaters in Prag und Erster Gastdirigenten des Prager Radio-Symphonieorchesters. Gastengagements führten ihn an Häuser wie die Deutsche Oper am Rhein, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, Die Oper Frankfurt, der Semperoper Dresden, die Oper Graz, das Slowakischen Nationaltheater in Bratislava und an Den Norske Opera in Oslo. 2010 wurde er Musikdirektor am Mährisch-Schlesischen Nationaltheater in Ostrava, wo er u. a. Smetanas Die Teufelswand, Antonín Dvořáks Armida, Alfredo Catalanis La Wally, Paul Hindemiths Cardillac sowie La bohème und Lohengrin dirigierte. Von 2018 bis 2021 war er Erster Kapellmeister am Aalto Musiktheater und der Philharmonie Essen. An der Bayerischen Staatsoper debütierte er 2020/21 mit Rusalka und dirigierte hier seitdem Das schlaue Füchslein, Hänsel und Gretel und 2023 das 5. Akademiekonzert. 2026 dirigiert er im Rahmen des Gastspiels der Bayerischen Staatsoper nach Brünn zum Janáček-Festival Kát’a Kabanová. (Stand: 2026)