Azim Karimov
Der Dirigent Azim Karimov studierte Dirigieren am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium und war dort der letzte Schüler des Dirigenten Gennadi Roschdestwenski. Von der Spielzeit 2026/27 an ist er Erster Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein. An der Bayerischen Staatsoper war er von 2023 bis 2026 als Dirigent und musikalischer Assistent von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski tätig. Neben eigenen Dirigaten, darunter die Neuproduktion von Weinbergs Die Passagierin, arbeitete er eng mit Vladimir Jurowski bei den Neuproduktionen wie Der Ring des Nibelungen, Krieg und Frieden, Die Nase, Die Fledermaus und Don Giovanni zusammen. In der Spielzeit 2024/25 debütierte er an der Deutschen Oper am Rhein mit Eugen Onegin und Tosca; außerdem nahm er mit dem Bayerischen Staatsorchester Prokofjews Peter und der Wolf auf. 2025/26 debütierte er beim Bayerischen Staatsballett mit Vorstellungen von Der Nussknacker und an der Hamburgischen Staatsoper mit der Neuproduktion von Glinkas Ruslan und Ljudmila. Bevor er sich dem Dirigieren zuwandte, studierte der in Pärnu (Estland) geborene Musiker Moskauer am Staatlichen Schnittke-Musikinstitut Oboe. Er war Chefdirigent des Kammerorchesters Entre Nous und des Moskauer Staatlichen Kammerorchesters des Pavel-Slobodkin-Zentrums. Darüber hinaus war er festangestellter Dirigent des Moskauer Staatlichen Symphonieorchesters und gastierte bei führenden russischen Orchestern, darunter dem Moskauer Philharmonischen Orchester und dem Staatlichen Akademischen Symphonieorchester „Jewgeni Swetlanow“. (Stand: 2026)