Francesco Meli

Der aus Genua gebürtige Tenor Francesco Meli debütierte 2002 als Malcolm (Macbeth) beim Festival dei Due Mondi in Spoleto. Seither hat er an fast allen bedeutenden italienischen Opernhäusern gastiert, u. a. in Bologna, Venedig, Florenz, Neapel und Turin; unter Riccardo Muti war er erstmals an der Mailänder Scala zu Gast, an die er regelmäßig zurückkehrt. Zunächst im Belcanto-Repertoire aktiv, hat er sich seit 2009 zunehmend dem lyrischen und Spinto-Fach zugewandt und gilt als einer der führenden Verdi-Sänger. Zu seinen Partien zählen Oronte (I Lombardi alla prima crociata), Carlo VII (Giovanna d’Arco), Jacopo Foscari (I due Foscari), die Titelpartien in Ernani und Don Carlo, Il duca di Mantua (Rigoletto), Alfredo (La traviata), Riccardo (Un ballo in maschera), Radamès (Aida), Adorno (Simon Boccanegra), aber auch Elvino (La sonnambula) und die Titelpartie in Werther, die er an den großen Opernbühnen weltweit interpretiert: in Paris, Rom, Mailand, Madrid, London, Wien, Los Angeles, Washington und New York sowie bei den Salzburger Festspielen. Als Manrico (Il trovatore) debütiert er nun an der Bayerischen Staatsoper. (Stand: 2021)