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Martin Rajna

Der ungarische Dirigent Martin Rajna studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. 2018 gewann er den ungarischen Junior-Prima-Preis und wurde 2023 mit dem Talentpreis des György Cziffra Festivals ausgezeichnet. Außerdem war er Teilnehmer des Mentoring-Programms der Péter Eötvös Contemporary Music Foundation, Stipendiat des Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats und wurde von der Lucerne Festival Academy für ein Conducting Fellowship ausgewählt. Impulse erhielt er von Péter Eötvös, György Kurtág, Fabián Panisello, Magnus Lindberg und Thomas Adès. Von 2021 bis 2025 war er Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Győr. Seit 2023 ist er Chefdirigent der Ungarischen Staatsoper in Budapest und seit 2026 musikalischer Leiter des Luxembourg Philharmonic Orchesters. Zudem ist er gemeinsam mit Ádám Fischer künstlerischer Leiter der Wagner-Tage im Palast der Künste Müpa Budapest. Er hat mit den Nürnberger Symphonikern, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem London Philharmonic Orchestra, der Niederländischen Philharmonie, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Orchester des Teatro La Fenice, dem Hungarian National Philharmonic, dem Slowenischen Radio-Symphonieorchester und der Sinfonia Varsovia gearbeitet. An der Ungarischen Staatsoper leitete er Aufführungen von Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Il barbiere di Siviglia, L’italiana in Algeri, Maria Stuarda, Aida, Attila, Macbeth, Turandot, Der fliegende Holländer, Lohengrin und Die Fledermaus. Des Weiteren dirigierte er bei den Festspielen in Erl sowie am Teatro Maggio Musicale Fiorentino den Doppelabend Herzog Blaubarts Burg / La Voix humaine (Regie: Claus Guth). An der Bayerischen Staatsoper debütiert er in der Spielzeit 2026/27 mit der Neuproduktion von Maria Stuarda. (Stand: 2026)