18.00 Uhr | Nationaltheater

Maria Stuarda

Gaetano Donizetti

Preise M , € 193 / 168 / 142 / 117 / 90 / 64 / 16 / 14 Abo-Serie 45

Oper

Oper
#BSOmariastuarda

Maria Stuarda

Premiere am 20. Dezember 2026

Komponist Gaetano Donizetti. Libretto von Giuseppe Bardari.

Tragedia lirica in zwei Akten (1835)

empfohlen ab 12 Jahren

In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR Klassik übertragen. 

>>> zur Einführungsmatinee 

Als Auftakt zur Premiere findet Königin(nen), ein Musiktheater-Projekt von Lulu Obermayer, im Vorderhaus des Nationaltheaters statt.

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Zwei Königinnen, ein unlösbarer Konflikt. Elisabeth I., Königin von England, und Maria Stuart, Königin von Schottland. Elisabeth I., Namensgeberin eines ganzen Zeitalters, war Tochter von Heinrich VIII. und seiner zweiten Frau Anne Boleyn. Nach der Hinrichtung ihrer Mutter galt sie jedoch als „Bastard“ und für die englische Thronfolge illegitim. Kein Wunder, dass sie Maria Stuart, der Enkeltochter von der Schwester Heinrichs VIII., mit Misstrauen begegnete, als diese nach England kam. Denn auch Maria Stuart konnte mit einiger Berechtigung den Thron beanspruchen. Nach 18 Jahren in englischer Gefangenschaft wurde Maria Stuart 1587 im Auftrag von Elisabeth I. hingerichtet.

Soweit die Historie. 1834 verfasste der junge Librettist Giuseppe Bardari auf Grundlage von Schillers berühmtem Drama das Textbuch für eine neue Oper des produktiven Komponisten Gaetano Donizetti. Donizettis Oper Maria Stuarda erzählt die Königinnen-Geschichte von Macht, Misstrauen und Mut – angereichert mit unerfüllten Liebessehnsüchten und einem dramatischen Höhepunkt: dem fiktiven Aufeinandertreffen der beiden Regentinnen im Finale des I. Aktes. Dort beleidigt Maria Stuarda ihre Kontrahentin mit der tödlichen Beschimpfung „Vil bastarda!“, niederträchtiger Bastard. Diese Szene gilt als eine der originellsten der bis dahin von Donizetti komponierten, ihre Musik so mitreißend wie Marias Gebet am Ende der Oper, bei dem so engelsgleiche wie majestätische Klänge ihren Gesang begleiten. Doch vermutlich wegen seines tragischen Finales wurde das Werk kurzfristig von König Ferdinand II. verboten. Erst ein Jahr später, 1835, gelangte Donizettis Oper schließlich zur Uraufführung an der Mailänder Scala.

Besetzung

  • Bayerisches Staatsorchester
  • Bayerischer Staatsopernchor

Kommende Vorstellungen

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