Bayerisches Junior Ballett München

Seit mehr als zehn Jahren bietet das Bayerische Junior Ballett München jungen Tänzer:innen die Möglichkeit, sich nach Abschluss ihres Studiums in einem geschützten Rahmen zu professionellen Künstler:innen zu entwickeln. Das Ensemble besteht aus 16 Tänzer:innen zwischen 17 und 20 Jahren und schlägt eine wichtige Brücke zwischen dem Ende der Ausbildung und dem Anfang einer professionellen Karriere. In diesen maximal zwei Jahren, welche die jungen Mitglieder in der Company tanzen, werden sie vom Künstlerischen Leiter Ivan Liška und Trainings- und Probenleiter Olivier Vercoutère täglich intensiv auf ihre professionelle Karriere vorbereitet. 

Als erste Junior Company in Deutschland entstand das Bayerische Junior Ballett im Jahr 2010 als innovative Partnerschaft zwischen den größten Tanz-Institutionen Münchens. Dabei ist die Heinz-Bosl-Stiftung federführend in dieser Kooperation mit dem Bayerischen Staatsballett und der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München. Die Initiative geht auf das Betreiben von Konstanze Vernon, Bettina Wagner-Bergelt, Jan Broeckx und Ivan Liška zurück.

Als Kulturbotschafter:innen des Freistaats Bayern und der Stadt München tritt das junge Ensemble neben dem Münchner Nationaltheater mit großem Erfolg auch auf Bühnen in ganz Deutschland, Europa und weltweit auf.

Alle Informationen über Termine, Geschichte und Pat:innen des Junior Balletts sowie Biografien und Videoportraits des Ensembles finden Sie auf der Website der Heinz-Bosl-Stiftung.

DAS PROFIL DES BAYERISCHEN JUNIOR BALLETTS MÜNCHEN

Der gezielte Aufbau eines Repertoires für die Kompanie umfasst sowohl bedeutende klassische, neoklassische und zeitgenössische Werke aus dem internationalen Kanon als auch Auftragsarbeiten junger und etablierter Choreograph:innen.

Hierfür benötigt es ein geschütztes Umfeld, in dem die jungen Tänzer:innen experimentieren und Fehler machen dürfen, ein Repertoire, das sie fördert und fordert. Bühnenerfahrung, um zu wachsen. Große und kleine Bühnen, herzliche und kritische Zuschauer:innen, Ruhe und Stress vor den Vorstellungen. Viele kleine Mutproben. Und nicht zuletzt Menschen, die sie auf diesem Weg einfühlsam begleiten.

Die Heinz-Bosl-Stiftung bietet den jungen Künstler:innen, auch dank der Unterstützung ihrer Botschafterin Frau Dr. Irène Lejeune, ein umfangreiches Repertoire. Die anspruchsvollen Werke renommierter Choreographen wie George Balanchine, August Bournonville, Nacho Duato, Jiří Kylián, Hans van Manen und Marius Petipa erlauben den jungen Künstler:innen einen Zugang zu den vielfältigen Formen des Balletts und des Tanzes. 

Durch die Zusammenarbeit und das Erarbeiten neuer Kreationen mit ausgewählten Choreograph:innen, wie beispielsweise Aszure Barton, Caroline Finn, Eric Gauthier, Jörg Mannes oder Richard Siegal kristallisieren sich die zukünftigen Wege der jungen Künstler:innen heraus. Regelmäßige Auftritte mit dem Bayerischen Staatsballett auf der Bühne des Nationaltheaters – als Teil der Kooperation – ermöglichen den jungen Tänzer:innen die erstrebte Bühnenerfahrung.

In die Herzen des Publikums hat sich die erfrischend junge Kompanie bereits weit über die Grenzen Bayerns hinaus getanzt: Als Kulturbotschafter:innen des Freistaats Bayern und der Stadt München ist das Ensemble bisher auf Bühnen in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Tschechien, Israel und Hongkong aufgetreten. 

Der jugendliche Schwung, mit dem die jungen Tänzer:innen die Bühnen erobern, wurde zum Wiedererkennungsmerkmal für Publikum und Kritiker:innen. Die Ensemble-Mitglieder wiederum profitieren von den zahlreichen Gastspielen, bei denen sie Bühnenerfahrung sammeln und so mit gestärktem Selbstvertrauen in den großen Ensembles weltweit engagiert werden. Die ehemaligen Mitglieder des Bayerischen Junior Balletts München tanzen heute im Bayerischen Staatsballett, Stuttgarter Ballett, Hamburg Ballett, Ballet of Difference am Schauspiel Köln, in Helsinki, Oslo, Prag, Amsterdam, Stockholm, Seoul, Pilsen, Graz, Wiesbaden, Antwerpen, Berlin, Warschau, Ostrava, Wien, Saarbrücken, Magdeburg, Brünn, Flensburg, Innsbruck, Essen, Leipzig, San Francisco und Paris.