MOSES

Musiktheater-Projekt mit jungen Geflüchteten und Münchnern mit und ohne Migrationshintergrund


geeignet ab 16 Jahren. Neuproduktion.

Premiere am 14. Dezember 2017

„Auch wir mussten fliehen. Auch wir brachen auf ins Ungewisse, auch wir zogen durchs Meer, auch wir gingen durch die Wüste, auch wir ersehnten das Land, in dem Milch und Honig fließen.“ Noch heute erleben Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen, Ähnliches wie Moses vor dreitausend Jahren. Bereits in der Spielzeit 2015/16 haben junge Geflüchtete und Münchner Jugendliche ausgehend von einem aus Bibel, Thora und Koran bekannten Stoff in dem Musiktheaterstück NOAH ihre Erfahrungen mit Flucht und Migration thematisiert. Im Nachfolgestück MOSES, das im Dezember 2017 an der Bayerischen Staatsoper zur Uraufführung kommt, erzählen Teilnehmer von NOAH und weitere Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung anhand der Moses-Geschichte von ihrer Situation heute. Was beschäftigt Jugendliche, die aus Afghanistan, Syrien, Guinea, Nigeria und anderen Ländern geflohen sind und nun schon mehrere Jahre in München leben? Welche Rolle spielt das Thema Flucht für junge Münchner? Und wie können Menschen mit sehr unterschiedlichen Biographien gemeinsam ein Theaterstück erarbeiten? Unter der Leitung der Regisseurin Jessica Glause und des Musikers Benedikt Brachtel entsteht mit MOSES ein Stück, in dem die Mitwirkenden als DarstellerInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf der Bühne stehen.