Lotte Betts-Dean

Lotte Betts-Dean, in Berlin geboren, zog mit zehn Jahren mit ihren australischen Eltern eben dorthin und studierte Gesang am Melbourne Conservatorium of Music und anschließend an der Royal Academy of Music in London. Sie gewann 2019 den Oxford Lieder Young Artist Preis, 2020 den Gesangs-Preis am Royal Over-Seas League (ROSL) Wettbewerb und wurde kürzlich für den Royal Philharmonic Society 2024 Young Artist of the Year Award nominiert. Als Spezialistin für zeitgenössisches Repertoire, Lieder und Kammermusik, hat sie über 50 Werke uraufgeführt und mehrere Komponist:innen-Porträtalben eingespielt, etwa von Michael Finnissy, Stuart MacRae und Catherine Lamb. Sie trat u. a. am Grand-Théâtre de Genève, an der State Opera of South Australia, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Aldeburgh Festival, im Auditorio Nacional in Madrid und in der Wigmore Hall in London auf. Neben Partien in Barockopern (etwa Irene in Theodora oder Sorceress in Dido and Aeneas) hat sie sich einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Opern und Kompositionen des 20. Jahrhunderts, etwa von Matthew Shlomowitz, John Adams, Brett Dean, Luigi Nono, Peter Maxwell-Davies, Olivier Messiaen, György Ligeti und George Crumb, erarbeitet. An der Bayerischen Staatsoper debütiert sie in der Spielzeit 2023/24 als Vlasta in der Neuproduktion Die Passagierin. (Stand: 2024)