Vittorio Grigolo

Vittorio Grigolo, geboren im toskanischen Arezzo und aufgewachsen in Rom, war als Kind Solist im Chor der Sixtinischen Kapelle und debütierte mit dreizehn Jahren als Hirte (Tosca) an der Seite von Luciano Pavarotti. Sein Debüt als Tenor gab er vier Jahre darauf. Mit 18 Jahren wurde er Ensemblemitglied der Wiener Kammeroper und mit 23 der jüngste Sänger, der je an der Saisoneröffnung der Mailänder Scala mitwirkte. Er gewann zahlreiche Preise, darunter 2011 den Echo Klassik. In Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Daniel Oren and Antonio Pappano sang er an den bedeutenden Opernbühnen der Welt und trat u. a. an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, am Teatro alla Scala in Mailand und an der Metropolitan Opera in New York sowie an den Opernhäusern von Wien, Paris, Valencia, London, Washington und Los Angeles auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Conte di Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Nemorino (L’elisir d’amore), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Il Duca di Mantova (Rigoletto), Alfredo (La traviata), Des Grieux (Manon Lescaut), Rinuccio (Gianni Schicchi) und die Titelpartien in Werther, Les Contes d’Hoffmann und Don Carlo. An der Bayerischen Staatsoper debütierte er 2009 als Gennaro (Lucrezia Borgia), und sang in der Folge eine Reihe von Vorstellungen als Rodolfo (La bohème). 2018 kehrte er für eine Festspielvorstellung als Nemorino zurück. In den Münchner Opernfestspielen 2024 wird er zwei Abende als Manrico (Il trovatore) gestalten. Als Turridu (Cavalleria rusticana) wirkt er in der Spielzeit 2024/25 erstmals an einer Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper mit. (Stand: 2024)