Asmik Grigorian
Asmik Grigorian, geboren in Vilnius, studierte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie. Sie begann ihre internationale Karriere als Cio-Cio-San (Madama Butterfly) an der Königlichen Oper in Stockholm und gastierte seitdem u. a. an der Wiener Staatsoper, am MusikTheater an der Wien, am Royal Opera House Covent Garden in London, am Bolschoi-Theater in Moskau, am Mariinski-Theater in St. Petersburg, an der Opéra national de Paris, am Teatro alla Scala in Mailand, am Teatro Real in Madrid, an der Metropolitan Opera in New York, an allen drei Opernhäusern in Berlin und bei den Berliner Philharmonikern sowie bei den Bayereuther Festspielen. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2017 als Marie (Wozzeck) und war dort seither als Salome (Österreichischer Musiktheaterpreis 2019), Giorgetta / Suor Angelica / Lauretta (Il trittico) und als Lady Macbeth (Macbeth) zu erleben. Zu ihrem Repertoire gehören weiterhin u. a. Tatjana (Eugen Onegin), Lisa (Pique Dame), Tamara (Rubinsteins Der Dämon), Polina (Der Spieler), Violetta (La traviata), Chrysothemis (Elektra), Marietta (Die tote Stadt), Senta (Der fliegende Holländer)sowie die Titelpartien in Iolanta, Rusalka, Jenůfa, Manon Lescaut, Fedora und Turandot. 2025 wurde sie zum dritten Mal in Folge als Sängerin des Jahres bei den International Opera Awards ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 2013 als Micaëla (Carmen) und war seitdem als Lisa (Pique Dame), Senta und in der Titelpartie von Rusalka sowie in einem Liederabend zu Gast. 2025/26 ist sie hier in der Titelpartie von Salome sowie als Lady Macbeth zu erleben und gestaltet darüber hinaus einen Liederabend im Rahmen der Münchner Opernfestspiele. (Stand: 2026)