Christof Loy

Christof Loy studierte Musiktheaterregie in Essen sowie Philosophie, Kunstgeschichte und Italienische Philologie in München. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Regisseur. Regelmäßig inszeniert er u. a. an der Deutschen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Oper Zürich, an der Kungliga Operan in Stockholm, am Royal Opera House Covent Garden in London, an De Nederlandse Opera in Amsterdam und am Teatro Real in Madrid sowie bei den Festspielen in Glyndebourne und Salzburg. In Amsterdam zeichnete er 2019 bei Tannhäuser auch zum ersten Mal als Choreograf verantwortlich. In der Spielzeit 2024/25 gab er mit Werther sein Debüt am Teatro alla Scala in Mailand und inszenierte außerdem u. a. Lucia di Lammermoor an der Deutschen Oper am Rhein sowie Die Nacht vor Weihnachten an der Oper Frankfurt. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er u. a. Le nozze di Figaro (2017), Il turco in Italia, Lucrezia Borgia und Alcina. Für drei seiner hiesigen Inszenierungen, Saul, Roberto Devereux und Die Bassariden, wurde er von der Zeitschrift Opernwelt jeweils zum Regisseur des Jahres gekürt. 2017 und 2024 erhielt er auch den International Opera Award als Regisseur des Jahres. Bei den Oper! Awards 2026 wurde er für seine Förderung der Zarzuela-Compagnie Los Paladines als Bester Entrepreneur ausgezeichnet. (Stand: 2026)