Dorothea Röschmann

Die Sopranistin Dorothea Röschmann wurde in Flensburg geboren und war Ensemblemitglied an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sie 2017 zur Kammersängerin ernannt wurde. Dort verkörperte sie zahlreiche Rollen und arbeitete mit u. a. mit Zubin Mehta, Claudio Abbado, Daniel Barenboim und Simon Rattle. 1995 gelang ihr der internationale Durchbruch bei den Salzburger Festspielen mit der Partie der Susanna (Le nozze di Figaro) unter Nikolaus Harnoncourt. Ihre Karriere führte sie u. a. an die Semperoper Dresden, an die Wiener Staatsoper, an das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an die Opéra national de Paris, an das Teatro alla Scala in Mailand, an das Royal Opera House Covent Garden in London und an die Metropolitan Opera in New York. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 1994/95 als Zerlina (Don Giovanni) und ist seitdem regelmäßig hier zu erleben; 2019 gab sie ihr Rollendebüt als Alceste in der gleichnamigen Oper. 2025/26 kehrte sie hier als Marcellina (Le nozze di Figaro) im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2025 und als Marquise de Berkenfield (La Fille du régiment)zurück. (Stand: 2025)