Wilhelm Schwinghammer

Der in Niederbayern geborene Bass Wilhelm Schwinghammer studierte an der Universität der Künste in Berlin. Er sang zunächst im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper und wechselte 2006 ins dortige Ensemble; seit 2017 ist er freischaffend tätig. 2009 gewann er den 2. Preis beim ARD-Wettbewerb. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Melisso (Alcina), Leporello (Don Giovanni), Sarastro (Die Zauberflöte), Rocco (Fidelio), Sparafucile (Rigoletto), Le Comte des Grieux (Manon), Daland (Der fliegende Holländer), König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde), Fasolt (Das Rheingold), Fafner (Siegfried), Colline (La bohème), Angelotti (Tosca) und Kulygin (Tri sestri) sowie die Titelpartie in Le nozze di Figaro. Gastengagements führten ihn u. a. an die Opernhäuser von Berlin, Dresden, Wien, Zürich, Paris, Lyon, Mailand, Barcelona, Bilbao, Los Angeles, Washington, Chicago und Toronto sowie zum Hong Kong Arts Festival und zu den Salzburger Festspielen. An der Bayerischen Staatsoper debütierte er in der Spielzeit 2013/14 als Titurel (Parsifal) und sang hier außerdem Ein Eremit (Der Freischütz). 2026 kehrt er als Erster Nazarener (Salome) hierher zurück. (Stand: 2026)