3. THEMENKONZERT - DAS WILL ICH GAR NICHT WISSEN
Vortrag Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Engel, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Bonn.
Das will ich gar nicht wissenWährend der Theaterferien sind die Tageskasse, der telefonische Kartenverkauf sowie das Abonnementbüro vom 1. August bis einschließlich 31. August 2026 geschlossen. Schriftliche Bestellungen werden weiterhin bearbeitet. Auch online können Sie weiterhin Karten erwerben.
3. THEMENKONZERT - DAS WILL ICH GAR NICHT WISSEN
Vortrag Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Engel, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Bonn.
Das will ich gar nicht wissen

THEMENKONZERTE
Das Warten aufs Wiedersehen – Woran halten wir uns fest im Wandel der Zeit?
Wissenschaft und Kunst treffen zusammen in den Themenkonzerten, die von der Max-Planck-Gesellschaft und der Bayerischen Staatsoper gemeinsam ausgerichtet werden. Die Abende sind Dialoge zwischen zwei Ausprägungen des menschlichen Forscherdrangs, in Form von Vorträgen aus der Grundlagenforschung und Musik für Kammerensembles und ähnliche Besetzungen. Die drei Programme der Saison 2022 – 23 beziehen sich auf das Spielzeitthema Gesänge von Krieg und Liebe ebenso wie auf das Thema des Wartens und Erwartens, das dem diesjährigen Festival Ja, Mai zugrunde liegt. Drei Max-Planck-Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen nähern sich diesen Themen, und die Musik stellt den Komponisten Toshio Hosokawa, dessen Oper Hanjo im Mai aufgeführt wird, in den Mittelpunkt.
Toshio Hosokawa
Vertical Time Study III (1994) für Violine und Klavier
Isang Yun
Grasa (1963) für Violine und Klavier
Toshio Hosokawa
Memory. In Memory of Isang Yun (1996) für Klaviertrio
Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviertrio Nr. 2 B-Dur KV 502
VORTRAG
Für Immanuel Kant gab es keinen Zweifel: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“ Aber wird der Kranke schuldig, der seine Diagnose nicht kennen will? Oder der Ehegatte, der nicht wissen will, ob er betrogen wird? Oder die Befreier, die den Mantel des Schweigens um die Untaten des alten Regimes hüllen? Oder das Unternehmen, das nicht über die Anwesenheit seiner Mitarbeiter Buch führt? Wie ist die bewusste Entscheidung zu bewerten, etwas nicht wissen zu wollen? Und wie kann man den legitimen Wunsch schützen, von Aufklärung verschont zu bleiben?
In Kooperation mit der Max Planck Gesellschaft