Yves Savary
Yves Savary, geboren in Basel, studierte dort Violoncello bei Heinrich Schiff und beendete 1984 sein Studium mit dem Solistendiplom. Weitere Studien folgten in Wien bei André Navarra, in Italien bei Franco Rossi und in den USA bei Zara Nelsova und Paul Tortelier. Seit seinem 22. Lebensjahr ist er Solocellist des Bayerischen Staatsorchesters. Sein erster solistischer Auftritt mit dem Bayerischen Staatsorchester galt 1990 Schostakowitschs Violoncellokonzert Nr. 1 unter der Musikalischen Leitung von Wolfgang Sawallisch. Auf der Europatournee des Bayerischen Staatsorchesters unter Zubin Mehta im Jahr 2004 spielte er den Solopart in Don Quixote von Richard Strauss, Beethovens Tripelkonzert interpretierte er 2017 im Rahmen eines Akademiekonzerts im Nationaltheater München. Zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern zählen Pierpaolo Maurizzi, Kolja Lessing und Rainer Honeck; darüber hinaus ist er Mitglied im Praetorius-Quartett. Mit dem Ensemble Wien gastierte er beim Schönberg-Festival in Zagreb, bei den Salzburger Festspielen und im Wiener Musikverein. Einladungen als Solist und Kammermusiker führten ihn außerdem u. a. zum Affinis-Festival in Japan, zum Casals-Festival in Puerto Rico sowie als Solocellist zu Orchestern wie der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Er arbeitete mit dem Komponisten Witold Lutosławski zusammen und spielte Uraufführungen unter anderem von Mauricio Sotelo, Arnaldo de Felice und Jörg Widmann. An italienischen Konservatorien wie z. B. in Bologna und Parma gibt er Meisterkurse für Violoncello und Kammermusik. (Stand: 2025)