4. Akademiekonzert: Edward Gardner
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4. Akademiekonzert: Edward Gardner

Zwei Ballettmusiken des französischen Impressionismus stehen im Zentrum des vierten Akademiekonzerts unter der Musikalischen Leitung von Edward Gardner. Paul Dukas schrieb das Libretto zu La Péri selbst, es basiert auf einer alten persischen Sage um Prinz Iskander (Alexander der Große), der einer Peri – einer Art geflügeltem Feenwesen – die Blume der Unsterblichkeit raubt, ihr diese aber wieder zurückgeben muss. Ursprünglich für Serge Djaghilews Ballets Russes bestimmt, wurde das Stück schließlich von der Widmungsträgerin, der Ballerina Natacha Trouhanova, 1912 am Pariser Théâtre du Châtelet uraufgeführt. Der Feuervogel (L’Oiseau de feu) machte Igor Strawinsky über Nacht berühmt. Das auf einem slawischen Märchenstoff basierende Ballett, 1910 von den Ballets Russes an der Pariser Oper uraufgeführt, zeigt den Komponisten als raffinierten, in schillernden Farben schwelgenden Orchestrator, und deutet noch nicht auf den ästhetischen Bruch hin, den wenige Jahre später Strawinskys Ballett Le Sacre du printemps herbeiführte. Amitié, „Freundschaft“, heißt die Komposition für zwei Violinen und Orchester aus der Feder des belgischen Violinvirtuosen, Dirigenten und Komponisten Eugène Ysaÿe. Es ist nur folgerichtig, dass die beiden Geigensolisten – David Schultheiß, 1. Konzertmeister des Bayerischen Staatsorchesters, und Matjaž Bogataj, Stimmführer der Zweiten Violinen – einander kollegial eng verbunden sind. Edward Gardner, Musikdirektor der Norwegischen Nationaloper in Oslo, hat sich dem Münchner Publikum in der Neuproduktion von Benjamin Brittens Peter Grimes vorgestellt, dirigiert in der Spielzeit 2026/27 eine weitere Britten-Oper (die Festspiel-Produktion Death in Venice) und widmet sich nun Musik aus dem frankophonen Raum.
Besetzung
- Musikalische Leitung
- Violine
- Violine
- Bayerisches Staatsorchester
Kommende Vorstellungen
Motiv © Serifa




