BORIS GODUNOW

Oper in vier Teilen (sieben Bilder). Erste Fassung, „Ur-Boris“ von 1868/69

Komponist Modest Mussorgsky. Text vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Alexander Puschkin (1825) und Nikolai Karamsins "Geschichte des russischen Staates" (1818).
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Kindesmord, intrigierende Mönche und ein dem Wahnsinn verfallender Zar – Modest Mussorgski hat den thematischen Bogen weit gespannt in seiner ab 1868 entstandenen Choroper, mit der er über den Umweg eines historischen Stoffes das Bewusstsein für seine eigene Zeit zu wecken versuchte. Was ihn als Künstler des 19. Jahrhunderts umtrieb, war die Psychologie der Massen. So übernimmt in Boris Godunow neben dem Titelhelden vor allem das russische Volk, das jubelnde, hungernde, das fordernde und fragende, die eigentliche Hauptrolle: „Die feinen Züge der menschlichen Natur und der menschlichen Masse aufzufinden, ein eigensinniges Bohren in diesen unerforschten Regionen und ihre Eroberung – das ist die Mission des echten Künstlers. Zu neuen Ufern!“

Boris Godunow: Ensemble und Chor der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Ensemble der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Ensemble der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Kevin Conners (Gottesnarr), Kinderstatisterie der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Statisterie der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Chor der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Ensemble und Chor der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Chor und Statisterie der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Ensemble der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Ensemble der Bayerischen Staatsoper
Boris Godunow: Ensemble der Bayerischen Staatsoper