KARTENVERKAUF SPIELZEITPAUSE
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Fester Samstag I
Fester Samstag I

Im Juni sollen jeweils am Festen Samstag Monodramen mit Musikerinnen und Musikern des Bayerischen Staatsorchesters und Sängerinnen und Sängern, die im Ensemble engagiert sind oder mit der Bayerischen Staatsoper eng verbunden sind, gezeigt werden. Darüber hinaus arbeitet das Bayerische Staatsballett an Neukreationen.
Es ist einer der Texte, die in der Kunst ein spannendes Eigenleben führen: Hugo von Hofmannsthals Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes. Die symbolistische Rückschau im Angesicht des Todes hat seit der Uraufführung 1911 viele weitere Künstler zu Bearbeitungen inspiriert. So auch den Schweizer Frank Martin, der 1943 und 1944 sechs Monologe herausfilterte, für Bariton vertonte und darin die Erfahrung von Einsamkeit, Isolation und Tod reflektierte und so auf der Bühne zeigt, was das Theater kann: die Grenzen des Lebens spiegeln.
Diese machen nun den Auftakt für die Reihe des Festen Samstags. Es singen der Bariton Michael Nagy, am Klavier spielt Sophie Raynaud. Die Einrichtung übernimmt in einer puren und kargen Szenerie auf der Vorderbühne der Spielleiter Andreas Weirich. Intendant Nikolaus Bachler liest dazu aus Philipp Roths Novelle Jedermann.
FRANK MARTIN (1890 – 1974)
Sechs Monologe aus Jedermann
1. Ist alls zu End das Freudenmahl
2. Ach Gott, wie graust mir vor dem Tod
3. Ist, als wenn eins gerufen hätt
4. So wollt ich ganz zernichtet sein
5. Ja! ich glaub: solches hat er vollbracht
5. O ewiger Gott! O göttliches Gesicht!
Dazwischen Lesung aus dem Roman Jedermann von Philip Roth (1933 – 2018)
Besetzung
- Sänger
- Pianist*in
- Sprecher