Elsa Benoit
Die französische Sopranistin Elsa Benoit studierte Gesang am Konservatorium von Amsterdam und an der Niederländischen Nationalen Opernakademie. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Im Anschluss war sie in der Spielzeit 2015/16 Ensemblemitglied am Stadttheater Klagenfurt, wo sie u. a. als Tytania (A Midsummer Night’s Dream), Giulietta (I Capuleti e i Montecchi) und Micaëla (Carmen) zu erleben war. Danach kehrte sie an die Bayerische Staatsoper zurück, diesmal als Mitglied des Ensembles, dem sie bis 2021 angehörte. Gastengagements führten sie u. a. an die Komische Oper Berlin, an die Semperoper Dresden, an die Oper Köln, ans Opernhaus Zürich, an die Niederländische Nationaloper und die Opéra Comique in Paris sowie zu den Salzburger Festspielen, dem Festival Glyndebourne und Aix-en-Provence. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Sophie (Der Rosenkavalier), Leïla (Les Pêcheurs de Perles), Oscar (Un ballo in maschera), Adina (L’elisir d’amore), Frasquita (Carmen), Sophie (Werther), Mélisande (Pelléas et Mélisande), Poppea (Agrippina) und Anne Trulove (The Rake’s Progress) sowie die Titelpartien von Georg Friedrich Händels Semele und Marta von Wolfgang Mitterers. Auch konzertant tritt sie regelmäßig auf, u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern, dem Oslo Philharmonic, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, dem Orchestre de Paris und dem Tonhalle-Orchester Zürich. An der Bayerischen Staatsoper war sie zuletzt als Poppea und im Jubiläums-Benefizkonzert zu erleben. In der Spielzeit 2025/26 kehrt sie als Morgana in der Neuproduktion von Alcina hierher zurück. (Stand: 2026)