18.00 Uhr | Nationaltheater | Oper für alle

TANNHÄUSER

Richard Wagner

Oper

Oper
#BSOtannhäuser

TANNHÄUSER

Komponist Richard Wagner. Libretto vom Komponisten.

Romantische Oper in drei Aufzügen (1845)

empfohlen ab 17 Jahren

In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Premiere 21.5.2017.

Dauer ca. 4 Stunden 45 Minuten

1. Akt ca. 18.00 - 19.10 Uhr Pause ca. 19.10 - 20.00 Uhr 2. Akt ca. 20.00 - 21.10 Uhr Pause ca. 21.10 - 21.50 Uhr 3. Akt ca. 21.50 - 22.45 Uhr

Zeitgleich zur Vorstellung findet im Rahmen von Oper für alle eine Live-Übertragung auf den Max-Joseph-Platz statt.
Wir bitten Sie folgende Hinweise zu Oper für alle zu beachten: Das Mitbringen von harten und sperrigen Gegenständen wie Glasflaschen, Stühlen, Hockern und Kinderwägen sowie Hunden ist laut Beschluss des Kreisverwaltungsreferats nicht gestattet. Regenschirme sind hiervon ausgenommen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Während der Veranstaltungen von Oper für alle kommt es zu einer Umleitung des Linienverkehrs der Trambahnlinie 19 zwischen Lenbachplatz und Maxmonument am 9. Juli von ca. 15.00 – 24.00 Uhr. Die Tiefgarage am Max-Joseph-Platz ist während der Veranstaltung von 19.00 – 23.00 Uhr gesperrt. Diese Vorstellung wird im Rahmen von STAATSOPER.TV ab 21.45 Uhr im Internet und zeitgleich auf Arte übertragen.

Der Eintritt zu Oper für alle ist dank BMW München wie immer frei!

 

Mit freundlicher Unterstützung der

Der Mensch, zerrissen im Dualismus? Materie und Idee, leibliche Erfüllung und geistiges Streben, irdische Sinnenlust und himmlische Verklärung – seit Jahrtausenden behaupten Philosophen und Religionen die Existenz widerstreitender Prinzipien.
Tannhäuser, Metapher des Künstlers oder einfach ein suchender Mensch, will diese Spaltung nicht akzeptieren und wandert zwischen den antagonistisch erklärten Welten. Nicht Versöhnung des Widerspruchs ist sein Ziel, sondern seine Negierung, die bewusste Entscheidung, alles zu leben. Antwort auf das Sehnen nach Erfüllung sucht er mal in spiritueller Mystik, mal in christlich grundierter Liebe oder in purem Sex. Doch immer scheint etwas zu fehlen, sein Verlangen wird nie gestillt. So kommt Tannhäuser nie richtig an, immer zieht es ihn wieder fort, der Ekel an sich selbst wird größer noch als die Verachtung für das Mittelmaß, für alle, die sich mit Kompromissen zufriedengeben (so wie es die Wartburgsänger mit ihrer blutleeren Kunst tun), anstatt die Extreme auszuschöpfen. Tannhäuser ist eine Bewegung ohne Aussicht auf ein Ziel. Insofern konnte Richard Wagner nie fertig werden mit diesem Stück, ganz gleich, wie oft er es auch umarbeitete.

Besetzung

  • Bayerisches Staatsorchester
  • Bayerischer Staatsopernchor