Romeo Castellucci

Romeo Castellucci studierte Bühnenbild und Malerei an der Universität der Schönen Künste in Bologna. 1981 gründete er das Theaterkollektiv Socìetas Raffaello Sanzio, dem er seither als künstlerischer Leiter vorsteht. Castelluccis Arbeiten sind geprägt von suggestiven Bild- und Klanginstallationen; sein Theater versteht sich als Verbindung aus Plastik, Musik und Licht mit Referenzen aus der Bildenden Kunst. Seine Stücke, die er als Autor, Regisseur, Lichtdesigner, Bühnen- und Kostümbildner gestaltet, werden regelmäßig von internationalen Theatern und Festivals eingeladen. Seit einigen Jahren inszeniert er auch Opern, u. a. in Bologna, Brüssel, Paris, Hamburg, Madrid und Salzburg. Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählen: u. a. Orestea, Giulio Cesare, Inferno, Sul concetto di volto nel figlio di Duo, Orfeo ed Euridice, Le sacre du printemps und Neither sowie Salome. Außerdem ist er auch als Autor theatertheoretischer Schriften in Erscheinung getreten. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er 2017 Tannhäuser. (Stand 2021)