Koma
Premiere am 05. Mai 2027
Komponist Georg Friedrich Haas. Text von Händl Klaus.
Oper (2016)empfohlen ab 16 Jahren
In deutscher Sprache. Neuproduktion.
Eine Koproduktion der Bayerischen Staatsoper mit dem Münchner Volkstheater
Während der Theaterferien sind die Tageskasse, der telefonische Kartenverkauf sowie das Abonnementbüro vom 1. August bis einschließlich 31. August 2026 geschlossen. Schriftliche Bestellungen werden weiterhin bearbeitet. Auch online können Sie weiterhin Karten erwerben.
Koma
Georg Friedrich Haas
Preise
VT
, €
65
/ 55
/ 45
/ 26
/ 15
<30, Ja, Mai 2027
Premiere am 05. Mai 2027
Komponist Georg Friedrich Haas. Text von Händl Klaus.
Oper (2016)empfohlen ab 16 Jahren
In deutscher Sprache. Neuproduktion.
Eine Koproduktion der Bayerischen Staatsoper mit dem Münchner Volkstheater


Nach einem Unfall liegt Michaela im Wachkoma. An ihrem Bett hat sich ihre Familie versammelt – ihr Mann, ihre Tochter, ihre Schwester und deren Ehemann, mit dem Michaela eine Affäre hatte. Von den Ärztinnen und Pflegekräften ermuntert, spricht die Familie mit Michaela, erzählt ihr Geschichten aus der Vergangenheit, ist gleichzeitig mit dem Alltag beschäftigt. Es tut sich ein Schattenreich zwischen Leben und Tod auf, aber auch eine Halbwelt menschlicher Beziehungen, unerfüllter Träume und ungelebter Sehnsüchte. Genügen die durch ihre Familie wachgerufenen Erinnerungen, damit Michaela wieder aufwacht? Koma wird – wie in der Partitur vorgeschrieben – teilweise in kompletter Dunkelheit gespielt. Zwischen Szenen im Hellen sowie im Halbdunkel tauchen Musiker:innen, Sänger:innnen, Schauspieler:innen und Publikum gemeinsam in eine Zwischenwelt ein. Die Oper bildet den letzten Teil der Schwetzinger Trilogie von Georg Friedrich Haas und Händl Klaus und erzählt von physischem Widerstand, den Michaelas Körper leistet. Damit fügt Koma sich in das Überthema „Widerstand“ des Ja, Mai-Festivals ein.
Zuletzt schuf Romeo Castellucci an der Bayerischen Staatsoper einen bildgewaltigen Tannhäuser. Castellucci studierte Bühnenbild und Malerei und gestaltet in seinen Inszenierungen immer auch Bühne, Kostüme und Licht. Seine Arbeiten sind geprägt von suggestiven Bild- und Klanginstallationen; sein Theater versteht sich als Verbindung aus Plastik, Musik und Licht mit Referenzen aus der Bildenden Kunst. Seine Arbeiten waren unter anderem bei den Salzburger Festspielen sowie in Brüssel, Berlin, Paris, Wien und Amsterdam zu sehen. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur ist er auch als Filmregisseur und Autor theatertheoretischer Schriften in Erscheinung getreten.
Motiv © Serifa