Ben Bliss

Der US-Amerikaner Ben Bliss debütierte 2014 als Teilnehmer des Lindemann Young Artist Development Program als Kunz Vogelgesang in Die Meistersinger von Nürnberg an der Metropolitan Opera in New York und tritt seitdem regelmäßig dort auf. Neben den Mozart-Rollen Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Don Ottavio (Don Giovanni), Ferrando (Così fan tutte) und Tamino (Die Zauberflöte) umfasst sein Repertoire u. a. Pylade in Glucks Iphigénie en Tauride, Flamand in Capriccio, Tom Rakewell in The Rake’s Progress, Chevalier de la Force in Dialogues des Carmélites und Robert Wilson in Doctor Atomic von John Adams. Parallel tritt er häufig als Konzertsänger auf, so sang er die Tenorpartien in Beethovens 9. Symphonie beim Tanglewood Festival und Mozarts Requiem mit dem Cleveland Orchestra. Er sang in Nordamerika u. a. an den Opernhäusern von Los Angeles, Chicago, San Francisco, Boston, Seattle, Santa Fe, Houston, Philadelphia, Kansas City und Atlanta und in Europa an der Oper Frankfurt, der Staatsoper Berlin, dem Opernhaus Zürich und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie beim Glyndebourne Festival und den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci. Ben Bliss gibt als Tamino in der Spielzeit 2023/24 sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Bei den Münchner Opernfestspielen 2024 folgt sein Rollendebüt als Pelléas (Pelléas et Mélisande).