19.00 Uhr | Prinzregententheater | PREMIERE

PELLÉAS ET MÉLISANDE

Claude Debussy

Oper

Oper
#BSOpelleasetmelisande

PELLÉAS ET MÉLISANDE

Komponist Claude Debussy. Textfassung vom Komponisten nach dem Schauspiel von Maurice Maeterlinck (1893).

Drame lyrique in fünf Akten (1902)

empfohlen ab 14 Jahren

Koproduktion mit The Dallas Opera

In französischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Dauer: I.-III. Akt: 19:00 – 20:40 Uhr | Pause | IV. und V. Akt: 21:10 – 22:20 Uhr

Einführungen für Pelléas et Mélisande finden am 11., 14., 17.  und am 22.7. jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Gartensaal des Prinzregententheaters statt. 

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.

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Die Oper Pelléas et Mélisande, uraufgeführt 1902 in Paris, basiert auf dem gleichnamigen Drama des flämischen Symbolisten Maurice Maeterlinck, eine tragisch endende märchenhafte Dreiecksgeschichte um die Halbbrüder Golaud und Pelléas und die von beiden geliebte geheimnisvolle Mélisande. Die äußere Handlung sei für ihn nicht der Kern des Dramas, so Maeterlinck, er versuche vielmehr, „tiefer in das menschliche Bewusstsein hinabzusteigen.“ Bild hierfür ist das Schloss Allemonde, ein düsterer, bedrückender Ort ohne Licht. Die eigentliche Handlung bleibt im Vagen, dafür lotet auch Claude Debussy in seiner Oper psychische Tiefen aus und thematisiert unterschwellige seelische Prozesse. Seine Musik bleibt verhalten und nähert sich immer wieder der Stille. Die Komposition schillert in den vielfältigsten Farben, die subtil die Figuren zum Leuchten bringen. Pelléas et Mélisande ist eine Tragödie der Innerlichkeit, rätselhaft, morbide, tieftraurig und voller Schönheit. Die Regie übernimmt die niederländische Regisseurin Jetske Mijnssen, sie stellt sich mit dieser Produktion erstmals an der Bayerischen Staatsoper vor.

Besetzung

  • Bayerisches Staatsorchester
  • Projektchor der Bayerischen Staatsoper

Das sagt die Presse

BR-Klassik

„Am meisten berührt Sabine Devieilhe als Mélisande: Das klingt leicht und mühelos, beseelt und natürlich."

Nachtkritik

„Das war ein Achtungserfolg. Das liegt an der großartigen Besetzung und an der Regie von Jetske Mijnssen."

Merkur.de

„Es ist die letzte Premiere der Staatsopern-Spielzeit, die zweite bei den Opernfestspielen, und es die beste der Saison."

Abendzeitung München

„Wie Gerhaher derlei Widersprüche ohne Netz und doppelten Boden ausspielt, verdient die maximale Bewunderung. Es ist großes Theater und höchste Gesangskunst, frei von jeder Manier und falscher Künstlichkeit."

Augsburger Allgemeine 

„Sabine Devieilhe ist eine ideale Mélisande mit ihrem weichen, glockenhellen Sopran, der zudem über die Palette verfügt, um glaubhaft zwischen Traurigkeit und Mädchenblüte zu oszillieren."