Dustin Klein

Dustin Klein wurde in Landsberg am Lech geboren. Seinen ersten Ballettunterricht nahm er u. a. bei Heinz Manniegel in München und an der Jaga Antony Ballet School in Luxemburg. Er beendete seine Ausbildung an der Royal Ballet School in London. Von 2006 bis 2008 tanzte er beim Ballett der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. 2008 wurde er als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett engagiert. In der Spielzeit 2014/15 zum Halbsolisten befördert, blieb er bis 2021 Mitglied des Ensembles und konzentriert sich seitdem ausschließlich auf sein choreographisches Wirken. Mit Myopic Bounds gab Dustin Klein 2012 sein Debüt als Choreograph. Seitdem ist er mit mehreren Choreographien (Repeater RPTR, Repeater RPTR II, Carneval, Auf der Matte bleiben) in Erscheinung getreten. 2015 schuf er ein erstes Auftragswerk für das Bayerische Staatsballett II: DisTanz. 2017 kreierte er für das Stanislawski-Theater Moskau und für den Junge Choreographen-Abend der Noverre-Gesellschaft in Stuttgart wer ko der ko. Für die Ballettabende Junge Choreographen choreographierte er 2017 das Werk Mama, ich kann fliegen und 2018 Abferkeln. An der Bayerischen Staatsoper hat er bereits die Choregraphien zu den Inszenierungen von Les Vêpres siciliennes und Idomeneo gestaltet. In der Spielzeit 2023/24 übernimmt er die Choreographie der Festspiel-Neuproduktion Pelléas et Mélisande. (Stand: 2023)