Marko Japelj

Marko Japelj studierte in Laibach Architektur und schuf sein erstes Bühnenbild für eine professionelle Theateraufführung im Jahre 1987 für eine Produktion von Tschechows Drei Schwestern in Marburg an der Drau. Es folgten zahlreiche Arbeiten für Schauspiel, Oper und Tanz. Von 1995 bis 1997 leitete er als Gastprofessor in der Nachfolge des verstorbenen Axel Manthey die Meisterklasse für Bühnenbild an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Mit Edward Clug arbeite er erstmals 1998 für Tango am Slowenischen Nationaltheater (SNG) in Marburg an der Drau zusammen, es folgten dort Lacrimas (2002), Radio and Juliet (2005), Architecture of Silence (2006, Gemeinschaftsproduktion mit dem Laibacher Nationaltheater), Prêt-à-Porter (2008), Gledati druge/Watching others(2010), Le Sacre du printemps (2012), Peer Gynt (2015), und Kekec (2018). Etliche der Marburger Kreationen wurden auch bei anderen Compagnien einstudiert – Radio and Juliet etwa in Augsburg, Birmingham, Brünn, Bukarest, Halle an der Saale, Oklahoma City und Perth, Architecture of Silence in Essen und Peer Gynt u.a. in Wien, Mailand, Warschau, Riga und Novosibirsk.
Auch für zahlreiche Kreationen Edward Clugs an anderen Häusern schuf Marko Japelj die Bühnenbilder, namentlich für Hill Harper’s Dream, (Ballett Zürich, 2013), Les noces (Königlich Flämisches Ballett, 2013), Hora (Ballett Dortmund, 2017),  Proof (Nederlands Dans Theater 1, 2017), Petruschka (Bolschoi-Ballett, 2018), Patterns in ¾ (Stuttgarter Ballett, 2019), Carmina Burana (Les Grands Ballets Canadiens, 2019), APERTURE (Nederlands Dans Theater 1, 2019), Source (Stuttgarter Ballett, 2021), Der Meister und Margarita (Bolschoi-Ballett, 2021), Coppélia (zusammen mit Nika Zupanc, Theater Basel 2023), Don Juan (Ballet d l‘Opéra national du Capitole, 2024), Ein Sommernachtstraum (Staatsballett Berlin, 2025) und Castor et Pollux (Grand Théâtre de Genève, 2026).

(Stand: September 2026)