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Henrik Nánási

Henrik Nánási, geboren im ungarischen Pécs, studierte am Béla-Bartók-Konservatorium in Budapest und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Nach Engagements am Stadttheater Klagenfurt und am Theater Augsburg wurde er 2007 Erster Kapellmeister und stellvertretender Chefdirigent am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Von 2012 bis 2017 war er Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin und dirigierte dort u. a. Mazeppa, Cendrillon, Der feurige Engel, Così fan tutte, Die schöne Helena, Herzog Blaubarts Burg und Jewgeni Onegin. Zudem gastierte er am Opernhaus Zürich, an der Opéra national de Paris, am Teatro alla Scala in Mailand, am Royal Opera House Covent Garden in London und an der Metropolitan Opera in New York. Er arbeitete mit namhaften internationalen Orchestern zusammen, darunter das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Hungarian National Philharmonic Orchestra, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, das Atlanta Symphony Orchestra, das Fort Worth Symphony Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio. An der Bayerischen Staatsoper debütierte er in der Spielzeit 2011/12 mit einer Vorstellungsserie von La traviata und leitete seither auch eine Vorstellungsserie von Rusalka. In der Spielzeit 2025/26 kehrt er für Turandot hierher zurück. (Stand: 2026)