Lisette Oropesa

Lisette Oropesa, geboren in New Orleans, studierte Gesang an der Louisiana State University und absolvierte das Lindemann Young Artist Development Program der Metropolitan Opera in New York. Dort trat sie seitdem u. a. als Susanna (Le nozze di Figaro), Norina (Don Pasquale) und Gilda (Rigoletto) auf. Zu ihrem Repertoire zählen zudem Partien wie Marie (La Fille du régiment), Violetta Valéry (La traviata), Ophélie (Ambroise Thomasʼ Hamlet), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Marguerite (Faust) sowie die Titelpartien in Lucia di Lammermoor, Alcina, Manon Lescaut und Maria Stuarda. Gastengagements führten sie u. a. an die Wiener Staatsoper, das Teatro alla Scala in Mailand, die Opéra national de Paris, die Oper Zürich, De Nationale Opera in Amsterdam, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Teatro Real in Madrid, das Royal Opera House Covent Garden in London, die San Francisco Opera, die Los Angeles Opera und zu den Festivals in Aix-en-Provence, Glyndebourne, Tanglewood und Salzburg. Zu ihren Auszeichnungen gehören der Premio Abbiati, „Beste Sängerin“ bei den International Opera Awards 2023, der Richard Tucker Award und der Beverly Sills Artist Award 2019. Außerdem trägt sie den Titel Chevalier de l’Ordre des Arts es des Lettres. An der Bayerischen Staatsoper ist sie seit 2012 immer wieder zu Gast und sang hier u. a. Gilda, Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) und Ismene (Mitridate). In der Spielzeit 2022/23 war sie in der Partie der Amalia (I masnadieri) zu erleben, mit der sie im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2025 zurückkehrte. (Stand: 2025)