KARTENVERKAUF SPIELZEITPAUSE
Während der Theaterferien sind die Tageskasse, der telefonische Kartenverkauf sowie das Abonnementbüro vom 1. August bis einschließlich 31. August 2026 geschlossen. Schriftliche Bestellungen werden weiterhin bearbeitet. Auch online können Sie weiterhin Karten erwerben.
Folgende Szenarien stehen aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zur Auswahl
- 3G+-Regel (geimpft/genesen/negativer PCR-Test [keine Schnelltests]) mit Maskenpflicht, Gastronomie wie vor Pandemiezeiten
- 3G+-Regel (geimpft/genesen/negativer PCR-Test [keine Schnelltests]) ohne Maskenpflicht, Gastronomie wie vor Pandemiezeiten
- 2G-Regel (geimpft/genesen) mit Maskenpflicht, Gastronomie wie vor Pandemiezeiten
- 2G-Regel (geimpft/genesen) ohne Maskenpflicht, Gastronomie wie vor Pandemiezeiten
* Die aktuelle 14. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung besagt in § 4 Abs. 2 Nr. 2, dass bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen generelles Alkoholverbot gilt, soweit die 3G Regel angewendet wird. Nur mit 3G+ oder 2G entfällt dieses Alkoholverbot.
UMFRAGE UND ERGEBNISSE
Umfrage Zeitraum: Mo, 11. Oktober 2021 bis Fr, 15. Oktober 2021
Angeschrieben wurden 33.379 Adressen.
4748 Personen nahmen an der Umfrage teil.
Die wichtigsten Erkenntnisse vorab:
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93 % aller Umfrageteilnehmer:innen sind geimpft
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Als gesellschaftlich verantwortbar werden überwiegend (59% bis 70%, je nach Segment) jene Öffnungsszenarien benannt, die eine Maskenpflicht einschließen
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Die Mehrheit der Abonnent:innen (73%) bzw. Käufer:innen (73%) würden mehr bzw. deutlich mehr Veranstaltungen besuchen bzw. das aktuelle Besuchsverhalten nicht ändern, sollte es zur Einfürhung einer 3G+ Regelung kommen
Folgende Ergebnisse lassen sich aus der Umfrage schließen:
- Der/die durchschnittliche Umfrageteilnehmer:in ist knapp 61,6 Jahre alt, kommt aus München, ist entweder männlich oder weiblich und geimpft.
- Nahezu alle Umfrageteilnehmer:innen sind geimpft (93%). Damit hat der Großteil der Besucher:innen die Bayerische Staatsoper mit einem Impfzertifikat besucht, 1 % mit einem Genesenennachweis, 6% mit einem Antigen-Test.
- 44 % der Fragebogenteilnehmer:innen waren Abonnent:innen. 27 % haben kein Abo, aber eine Vorstellung in den letzten Wochen besucht und 29 % haben noch keine Karten in dieser Saison gekauft.
- Bedenken wegen einer Infektionsgefahr führten bei 24 % der Kund:innen zu einem Nicht-Besuch von Vorstellungen. Ebenso waren 24 % unzufrieden mit den pandemiebedingten Beschränkungen.
- Wie schon bei unserer letzten Besucher:innen-Befragung 2020 sind mehr als 90% der Umfrageteilnehmer:innen zufrieden mit den Maßnahmen zur Reduzierung der Infektionsgefahr und fühlen sich allgemein sowie bei der Einlass- und Auslasssituation sicher oder sehr sicher.
- Der Großteil der Abonnent:innen (66%), Kartenkäufer:innen (63%) und derjenigen, die vor Corona regelmäßig in der Bayerischen Staatsoper waren (65%), halten die Maskenpflicht für richtig und das Verbot des Alkoholausschanks (65%/70%/61%) für überzogen. Das Verständnis für eine Maskenpflicht ist sehr ausgeprägt – auch bei jener Hälfte, die sich durch das Tragen der Maske im kulturellen Erlebnis grundsätzlich beeinträchtigt fühlt.
- Als gesellschaftlich verantwortbar werden überwiegend (59% bis 70%, je nach Segment) jene Öffnungsszenarien benannt, die eine Maskenpflicht einschließen. Dessen ungeachtet würde eine 2G Regel (geimpft/genesen) ohne Maskenpflicht unter Gastronomiebedingungen wie vor Pandemiezeiten (also mit Alkoholausschank) per Saldo nach Angaben der Befragten zu stärkster Auslastung der Staatsoper führen.
- Nach Einführung der 3G+-Regel (geimpft/genesen/negativer PCR-Test [keine Schnelltests]) ohne Maskenpflicht mit Gastronomie wie vor Pandemiezeiten würde die Mehrheit der Abonnent:innen (73%) bzw. Käufer:innen (73%) (deutlich) mehr Veranstaltungen besuchen bzw. das aktuelle Besuchsverhalten nicht ändern. Ein Viertel derjenigen, die vor Corona regelmäßig in der BSO waren, würden (deutlich) mehr Veranstaltungen besuchen.
- Aktuelle Nicht-Käufer:innen sind durch angepasste Besuchsregeln alleine schwer motivierbar. Als sinnvollste Maßnahme wird in dieser Gruppe die 2G-Regel (geimpft/genesen) ohne Maskenpflicht und mit Gastronomie wie vor Pandemiezeiten gewertet – immerhin 35% dieser Gruppe würde dies zur Wiederaufnahme von Besuchen bewegen.