19.00 Uhr | Prinzregententheater

Death in Venice

Benjamin Britten

Preise PB , € 132 / 104 / 76 / 42 / 32

Oper

Oper
#BSOdeathinvenice

Death in Venice

Premiere am 16. Juli 2027

Komponist Benjamin Britten. Libretto von Myfanwy Piper nach der Erzählung Der Tod in Venedig von Thomas Mann.

Oper in zwei Akten (1973)

empfohlen ab 16 Jahren

In englischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Gartensaal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR Klassik übertragen. 

>>> zur Einführungsmatinee

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In den 1970er-Jahren inspirierte Thomas Manns legendäre Novelle Der Tod in Venedig zwei aufs Gesamtkunstwerk zielende Medien: Luchino Viscontis gleichnamiger Film, der 1971 in den Kinos das Adagietto aus Gustav Mahlers fünfter Symphonie weltberühmt machte, und zwei Jahre später die letzte Oper des bereits todkranken Benjamin Britten – uraufgeführt beim Aldeburgh Festival. In Death in Venice flüchtet der Schriftsteller Gustav von Aschenbach vor einer Schaffenskrise aus seiner Heimatstadt München nach Venedig, verfällt dort dem polnischen Knaben Tadzio und kommt an den Folgen einer Choleraepidemie zu Tode. Diesem äußerlich handlungsarmen Geschehen liegt ein mythologischer Symbolismus zugrunde, der die Stadt der Kanäle und Paläste als Allegorie des Verfalls zeichnet. Der innere Konflikt des Dichters zwischen Würde und Kontrollverlust, Klarheit und Ekstase erscheint als Kräftemessen zwischen den widerstreitenden Göttern Apoll und Dionysos. Bewohner der Lagunenstadt begleiten als verhängnisvolle Boten Aschenbachs Absturz in den tiefen Abgrund der Selbstvergessenheit. Das Objekt der Begierde, in dem der tragische Held die Anmut antiker Schönheitsideale verwirklicht sehen will, wird von einem stummen Darsteller getanzt und von neblig-fernen archaischen Melodien auf dem Schlagzeug begleitet. Welche szenische Umsetzung findet der für seine psychologisch ausgefeilten Arbeiten gelobte Regisseur Vasily Barkhatov bei seinem Münchner Debüt für eine Welt, die durch den subjektiven Blick des Protagonisten so überhöht und idealisiert erscheint?

Besetzung

  • Bayerisches Staatsorchester
  • Zürcher Sing-Akademie

Motive © Serifa