Don Quijote
Musik Ludwig Minkus.
Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten
1. Teil ca. 19.30 - 20.45 Uhr Pause ca. 20.45 - 21.15 Uhr 2. Teil ca. 21.15 - 22.00 Uhr
Während der Theaterferien sind die Tageskasse, der telefonische Kartenverkauf sowie das Abonnementbüro vom 1. August bis einschließlich 31. August 2026 geschlossen. Schriftliche Bestellungen werden weiterhin bearbeitet. Auch online können Sie weiterhin Karten erwerben.
Don Quijote
Ray Barra / Marius Petipa
Musik Ludwig Minkus.
Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten
1. Teil ca. 19.30 - 20.45 Uhr Pause ca. 20.45 - 21.15 Uhr 2. Teil ca. 21.15 - 22.00 Uhr
Das 1869 im Bolschoi-Theater in Moskau uraufgeführte Werk Don Quijote von Marius Petipa zur Musik von Ludwig Minkus gilt bis heute als eines der großen Handlungsballette des 19. Jahrhunderts. Seit 1991 befindet es sich im Repertoire der Münchner Compagnie, in einer vom amerikanischen Choreographen Ray Barra für das damals neugegründete Bayerische Staatsballett überarbeiteten Fassung. Zuletzt stand das Werk 2011 auf dem Programm, nun kehrt es nach siebenjähriger Pause auf die Bühne des Prinzregententheaters zurück.
Barra, der für das Bayerische Staatsballett auch Schwanensee und Raymonda adaptierte, näherte sich der choreographischen Überlieferung mit großem Respekt. So kann sich die von Petipa gewählte Episode aus dem Roman von Cervantes, die Liebesgeschichte zwischen dem Barbier Basilio und der Wirtstochter Kitri, wunderbar entfalten: Kitri soll auf Wunsch ihres Vaters den reichen Gamacho heiraten. Mit Witz und Raffinesse sowie einiger Hilfe durch Don Quijote ertrotzen sich die beiden Liebenden Kitri und Basilio aber schließlich die Heirat.
Prolog - Bibliothek
Don Quijote sitzt in seiner Bibliothek und hängt seinen Träumen nach, während sein Diener Sancho Pansa sich weltlichen Dingen widmet. Don Quijote hat eine Vision - Dulcinea von Toboso erscheint ihm. ln ihren Dienst stellt er von nun an sein Leben.
1.Bild - Marktplatz von El Toboso
Auf der Suche nach ritterlichen Prüfungen gelangt Don Quijote mit seinem Diener nach EI Toboso. Auf dem Marktplatz herrscht ein buntes Treiben. Er erfährt von der unglücklichen Liebe Kitris, der Gastwirtstochter; zu Basilio, dem Barbier. Sie darf ihn nicht heiraten, weil Manolo, ihr Vater ihr bereits den reichen, alten Camacho zugedacht hat. Don Quijote nimmt es als seine Pflicht, den Liebenden den Weg zu bahnen. Antrieb und Kraft gibt ihm die Erscheinung seiner Angebeteten Dulcinea. Auch das Volk ist auf Seiten der Liebenden. Ihnen muß zur Flucht verholfen werden.
2. Bild - Unterwegs
Don Quijote und Sancho Pansa ziehen umher und treffen auf dem Felde auf eine Gruppe Zigeuner. Don Quijote erweist den Zigeunerinnen seine Ehrerbietung, sie fühlen sich geschmeichelt, wie Edelfrauen behandelt zu werden, machen sich aber auch über den seltsamen Kauz lustig. Das Liebespaar Kitri und Basilio trifft ein, auf der Flucht vor Camacho und Kitris Vater. Die Zigeuner verstecken sie, Don Quijote nimmt den Kampf gegen Camacho und den Vater auf. Während es den Liebenden gelingt zu entkommen, steigert sich Don Quijote immer mehr in seine Visionen, die Flügel der Windmühlen werden ihm zu Riesen, gegen die er den aussichtslosen Kampf beginnt.
3. Bild - Der Traum
Don Quijote liegt verwundet am Boden. Da erscheint ihm Dulcinea, umgeben von den traumschönen Begleiterinnen. Ihre Weit ist schwerelos, überirdisch.
4. Bild - In der Dorfschenke
Kitri und Basilio sind ins Dorf zurückgekehrt und sitzen in der Schenke. Ihre Freunde und Freundinnen sind da, auch der berühmte Trianero, der Matador; mit seiner Geliebten Mercedes. Camacho und der Vater kehren ebenfalls von ihrer Suche zurück ins Dorf und finden Kitri und Basilio. Der Vater zwingt Kitri, Camacho zu heiraten. Basilio ersticht sich vor Kummer vor aller Augen. Im Todeskampf bittet er den bestürzten Vater, Kitri heiraten zu dürfen. Manolo stimmt endlich zu - da steht Basilio unversehrt auf und alle freuen sich mit dem Paar- auch Don Quijote und Sancho Pansa.
5. Bild - Die Hochzeit
Ein großes Fest wird gefeiert.