Vera-Lotte Boecker
Vera-Lotte Boecker, geboren in Brühl bei Köln, studierte Gesang in Berlin und Kopenhagen. Sie war zunächst am Nationaltheater Mannheim, dann an der Komischen Oper Berlin engagiert, wo sie u. a. als Pamina (Die Zauberflöte) zu hören war. Anschließend war sie bis 2022 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Dort war sie in Partien wie Gilda (Rigoletto), Nannetta (Falstaff) und Adele (Die Fledermaus) zu erleben. Gastengagements führten sie u. a. an die Staatsoper Stuttgart (Der Prinz von Homburg), die Staatsoper Unter den Linden Berlin (Daphne), ans Theater an der Wien (Lulu), ans Bolschoi-Theater in Moskau (Written on Skin) und an die Opernhäuser in Peking, Tokio, New York, Paris und Hamburg sowie zu den Salzburger Festspielen. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Micaëla (Carmen), Musetta (La bohème), Sophie (Der Rosenkavalier), Fusako (Das verratene Meer) und Autonoe (The Bassarids). 2025/26 sang sie die Titelpartie in der Eröffnungsproduktion der Hamburgischen Staatsoper Das Paradies und die Peri (Regie: Tobias Kratzer). An der Bayerischen Staatsoper war sie erstmals als Eudoxie (La Juive) bei den Münchner Opernfestspielen 2016 zu erleben; 2021/22 sang sie Nadja in Georg Friedrich Haas’ Bluthaus. Für diese Partie wurde sie in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres 2022 gewählt und erhielt 2023 den deutschen Theaterpreis Der Faust. In der Spielzeit 2025/26 sang sie hier Donna Anna (Don Giovanni) sowie Mary Stuart in der Uraufführung Of One Blood. 2026/27 kehrt sie als Donna Anna und Mary Stuart hierher zurück. (Stand: 2026)






