Paolo Fantin

Paolo Fantin studierte Bühnenbild am Istituto Statale d’Arte in Venedig. Im Februar 2004 erhielt er sein Diplom an der Accademia di belle arti di Venezia. Seit er im folgenden Jahr mit dem Regisseur Damiano Michieletto am Internationalen Wettbewerb für Regie und Bühnengestaltung Ring Award in Graz teilnahm, arbeiten beide Künstler eng und kontinuierlich zusammen. Über viele Jahre die beiden Künstler mit dem Teatro La Fenice verbunden, wo sie unter anderem die drei Da-Ponte-Opern Mozarts in Szene setzten, und mit dem Opernhaus Zürich, wo sie 2008 erstmals im deutschsprachigen Raum arbeiteten. Für Don Giovanni und Sigismondo erhielt Paolo Fantin gemeinsam mit der Kostümbildnerin Carla Teti den renommierten Premio Franco Abbiati 2011 für bestes Bühnenbild und beste Kostüme. Die internationale Karriere des Teams Michieletto/Fantin setzte sich fort in Valencia, am Grand Théâtre de Genève und in Tokio. Schließlich debütierten Michieletto, Fantin und Teti gemeinsam im Sommer 2012 in einer hochkarätig besetzten La Bohème bei den Salzburger Festspielen wohin sie 2013 für Giuseppe Verdis Falstaff und 2014 für Gioachino Rossinis La Cenerentola zurückkehrten. Im Herbst 2012 erarbeiteten sie Puccinis Trittico am Theater an der Wien, 2013 erfolgte ihr Debüt an der Scala di Milano mit Verdis Un ballo in maschera. Es folgte ein von Publikum und Kritik bejubelter Idomeneo im Theater an der Wien. In der Spielzeit 2014/15 debütieren Regisseur und Bühnenbildner an De Nederlandse Opera in Amsterdam und am Royal Opera House Covent Garden in London, jeweils mit einer Rossini-Oper. (Stand: 2022)