Georg Nigl
Georg Nigl, geboren in Wien, war als Kind Sopransolist der Wiener Sängerknaben. Er studierte Gesang bei Hilde Zadek. Gastengagements führten ihn u. a. an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, an die Wiener Staatsoper, ans Teatro alla Scala in Mailand, ans Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an De Nationale Opera in Amsterdam, ans Théâtre de La Monnaie in Brüssel und ans Bolschoi-Theater in Moskau sowie zu den Festspielen in Salzburg, Erl und Aix-en-Provence, zur Ruhrtriennale und zu den Wiener Festwochen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Don Alfonso (Così fan tutte), Nekrotzar (Le Grand Macabre) und die Titelpartien in Le nozze di Figaro, L’Orfeo, Wozzeck, Lenz, Il ritorno d’Ulisse in patria und Manfred Trojahns Orest. Außerdem war er an Uraufführungen von Opern wie Beat Furrers Violetter Schnee und Pascal Dusapins Macbeth Underworld beteiligt. An der Bayerischen Staatsoper sang er u. a. die Titelpartie in Wozzeck, Mercurio (La Calisto), Graf von Gloster (Lear) und Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus). In der Spielzeit 2026/27 ist er als Alberich (Der Ring des Nibelungen), als Despot in der Mono-Oper Die Kreide im Mund des Wolfs und erneut als Eisenstein zu sehen. (Stand: 2026)