16.00 Uhr | Nationaltheater

Siegfried

Richard Wagner

Preise T , € 264 / 230 / 190 / 148 / 104 / 69 / 28 / 20 Abo-Serie 19

Oper

Oper
#BSOsiegfried

Siegfried

Premiere am 29. Oktober 2026

Komponist Richard Wagner. Dichtung von Richard Wagner.

Zweiter Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen (1876)

empfohlen ab 14 Jahren

In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Koproduktion mit dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR Klassik übertragen. 

>>> zur Einführungsmatinee 

BMW GLOBAL Partner
Medienpartner

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde des Nationaltheaters in München e. V.

Seit den Geschehnissen in Die Walküre sind etliche Jahre ins Land gegangen. Siegfried, Sohn von Siegmund und Sieglinde und inzwischen Waise, wächst in großer Abgeschiedenheit bei Mime auf. Immer mehr bedrängen ihn Fragen nach seiner Herkunft und Identität. Mime versucht, Siegfried zu instrumentalisieren: Der außergewöhnlich starke Siegfried soll mit dem Schwert Nothung Fafner töten, der im Besitz des Rings ist und sich völlig zurückgezogen hat. Siegfried tötet Fafner und nimmt Ring und Tarnkappe an sich. Göttervater Wotan zieht inkognito umher, in steter Sorge um Siegfried, der das Überleben der Götter sichern soll. Doch seine Macht schwindet. Furchtlos durchschreitet Siegfried den Feuerwall, der die schlafende Wotan-Tochter Brünnhilde schützend umgibt. Siegfried und Brünnhilde entbrennen in Liebe füreinander – Wotans Plan scheint aufzugehen.

Siegfried, 1876 bei den ersten Bayreuther Festspielen uraufgeführt, kann als Herzstück des Ring-Zyklus angesehen werden. Es war Siegfrieds Geschichte, die Wagners Interesse an dem Nibelungen-Stoffkreis weckte und deren Text er zuerst verfasste. Er versetzte den Sagentext mit Märchenmotiven und schuf eines der originellsten Operntextbücher überhaupt. Musikalisch ist Siegfried mit seinen dunkel schimmernden, ehernen Klangfarben und den mal zarten, mal monumentalen Naturschilderungen trotz einer über zehnjährigen Kompositionspause aus einem Guss. Es fällt auf, wie stark dialogisch und damit antithetisch das Werk strukturiert ist: Die vielen spannenden Zweierszenen stellen so etwas wie den Markenkern dieser Oper dar und beweisen zugleich, dass Siegfried bei aller Märchenhaftigkeit ein zutiefst philosophisches Werk ist.

Besetzung

  • Bayerisches Staatsorchester

Kommende Vorstellungen

Motive © Serifa