Emma Portner

Choreographin

Die enigmatische Choreographin, Regisseurin, Tänzerin und Bewegungsdarstellerin ist bekannt für ihre unverwechselbare Bewegungsqualität und ihre tiefe Hingabe an die Kunst. Die Olivier-Award-Nominierte wurde von der New York Times als „betörend“ gefeiert, andere Kritiker:innen verwendeten die Formulierung „von einem anderen Planeten“. Im Jahre 1994 geboren, absolvierte Emma Portner ihre Ausbildung beim National Ballet of Canada und an der Ailey School in New York. Bereits im Alter von 20 Jahren choreografierte sie das West-End-Musical Bat Out of Hell – als jüngste Frau in der Geschichte – und erreichte mit ihren Tanzfilmen ein Millionenpublikum. Sie arbeitete mit Künstler:innen wie Doechii, Maggie Rogers, FKA Twigs, Blood Orange, Justin Bieber und Sylvan Esso zusammen. Compagnien und Institutionen wie das National Ballet of Canada, das Norwegische Nationalballett, die GöteborgsOperans Danskompani, das Guggenheim Museum, Jacob’s Pillow, Lafayette Anticipations und das Théâtre des Champs-Élysées haben bei ihr Werke in Auftrag gegeben. Zu ihren jüngsten Bühnenarbeiten zählen Forever, Maybe (Göteborg), Bathtub Ballet (Königliches Schwedisches Ballett), All My Solos Were Prayers (Lafayette Anticipations) und islands (National Ballet of Canada), diese Arbeiten wurden im Zusammenhang mit Werken von Crystal Pite, George Balanchine, Jiří Kylián und Ohad Naharin aufgeführt. Portner verkörperte Gozer the Gozerian im Film Ghostbusters: Afterlife und übernahm eine wichtige Rolle im Film I Saw the TV Glow (2024), bei dem Jane Schoenbrun Regie führte und der unter der Obhut der Produktionsfirma A24 entstand. Sie verbindet im Kontinuum von Bühne, Film, Musik und Installation weiterhin klassische Strenge mit experimentellen Formen. In der Saison 2025/26 arbeitet Emma Portner erstmals mit dem Bayerischen Staatsballett zusammen.

(Stand: September 2025)