19.30 Uhr | Nationaltheater

WAVES AND CIRCLES

William Forsythe, Emma Portner, Maurice Béjart

Preise I , € 100 / 88 / 73 / 56 / 40 / 25 / 12 / 9 Abo-Geschenk-Abo V

Ballett

Ballett
#BSBwavesandcircles

WAVES AND CIRCLES

Choreographie William Forsythe, Emma Portner, Maurice Béjart. Musik James Blake, Paddy McAloon/Prefab Sprout, Maurice Ravel.


Dreiteiliger Ballettabend („Blake Works I" 2016, „Megahertz" 2025, „Boléro" 1961)
 

Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.  

Dauer ca. 2 Stunden

BLAKE WORKS I

ca. 19.30 - 20.00 Uhr

Pause

ca. 20.00 - 20.30 Uhr

MEGAHERTZ

ca. 20.30 - 20.55 Uhr

Umbaupause

ca. 20.55 - 21.00 Uhr

BOLÉRO

ca. 21.00 - 21.15 Uhr

Ob wir beim Wort „Welle“ an den Meeresstrand denken, an das Radio oder an das Fußballstadion – immer ist die Vorstellung von Energie im Spiel. Eine Energie, die sich ihren Weg sucht und den Eindruck von Lebendigkeit erzeugt. Oft breiten sich Wellen kreisförmig aus, gehen von einem Zentrum aus in alle Richtungen. Im dreiteiligen Ballettabend Waves and Circles spielen Wellen und Kreise auf unterschiedliche Weise eine Rolle – sie werden besungen, sind sichtbar oder spürbar.

William Forsythes im Jahre 2016 entstandenes Ballett Blake Works I hat sieben Songs des britischen Sängers James Blake zur Grundlage. Sind die Texte der Songs introvertiert und die Sounds fragil-verspielt, so setzt Forsythes an der französischenTanztechnik geschulte Choreographie mit Schnelligkeit, Brillanz und Virtuosität einen raffinierten Kontrapunkt.

Die kanadische Choreographin Emma Portner kreiert erstmals für eine deutsche Compagnie. Musikalisch gründet ihre Kreation Megahertz auf einem 22-minütigen Song des britischen Musikers Paddy McAloon. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist der im Song vorgetragene Bericht über das Leben einer Frau, bei dem die Grenze zwischen Realität und Fiktion verwischt. Die weibliche Solopartie in Portners neuem Stück fungiert als choreographisches Gegenstück zur Erzählerin, daneben treten sechs weitere Figuren in Erscheinung – Fremde, sonderbare Gestalten, Geister gar, die den durch die Erzählung aufgespannten Raum durchwandern.

Maurice Ravels Orchesterstück Boléro (1928) mag heutzutage hauptsächlich aus dem Konzertsaal bekannt sein, doch ursprünglich begleitete es ein Ballett. Maurice Béjart hat 1961 eine Choreographie vorgelegt, die maßstabsetzend wurde. Béjarts Version greift die Struktur von Ravels Musik auf: Die in der Mitte auf einem Tisch tanzende Person verkörpert die Melodie, die anderen, die den Kreis um die Mitte bilden, verkörpern den Rhythmus. Béjart sagte hierzu: „Mir lag daran, die Melodie herauszuholen, die sich immer wieder vordrängt und unermüdlich wie eine Welle heranrollt“.

Besetzung

Blake Works I
  • Tänzer:innen
    N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N.
Megahertz
  • Tänzer:in
    N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N. N.N.
Boléro
  • Solo
    N.N.
  • Ensemble
    N.N.
  • Bayerisches Junior Ballett München
  • Bayerisches Staatsorchester

Kommende Vorstellungen