Nina Stemme

Nina Stemme, geboren in Stockholm, debütierte als Cherubino (Le nozze di Figaro) im italienischen Cortona. Gastengagements führten sie seitdem an alle bedeutenden Opernhäuser der Welt, u. a. nach Berlin, Wien, Zürich, London, Barcelona, Mailand, Paris, New York und San Francisco sowie zu den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Luzern und Glyndebourne. Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Partien des dramatischen Faches: Isolde (Tristan und Isolde), Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen) und Kundry (Parsifal) sowie die Titelpartien in Salome, Elektra und Turandot. 2019 gab sie ihr Rollendebüt als Färberin (Die Frau ohne Schatten) an der Wiener Staatsoper. Gleich zweimal (2005 und 2012) wurde sie vom Fachmagazin Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt, 2013 erhielt sie den International Opera Award als weltweit führende Opernsängerin und 2018 den renommierten Birgit-Nilsson-Preis. Sie wurde außerdem zur schwedischen Hofsängerin und zur österreichischen Kammersängerin ernannt, seit 2022 trägt sie auch den Titel einer Bayerischen Kammersängerin. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 2009 als Senta (Der fliegende Holländer) und kehrte seither fast in jeder Spielzeit nach München zurück, u. a. als Brünnhilde, Isolde und in der Titelpartie von Turandot. 2026 ist sie hier als Klytämnestra (Elektra) zu erleben. (Stand: 2026)