Die SPIELZEIT 2026/27
Das Bayerische Staatsballett eröffnet die Spielzeit 2026/27 mit einem Klassiker der Ballettgeschichte. John Neumeiers Die Kameliendame feiert am Sonntag, 20. September 2026, Spielzeitpremiere. Bereits am Vortag lädt die Bayerische Staatsoper mit ihrem traditionellen UniCredit Eröffnungsfest alle Interessierten ein, gemeinsam in die neue Saison zu starten und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Im Oktober ist das Bayerische Staatsballett mit John Neumeiers Illusionen-wie Schwanensee zu Gast im Festspielhaus Baden-Baden. Auf die Bühne des Nationaltheaters kehrt der Klassiker im Mai 2027 zurück.
Humor trifft Ästhetik, wenn Common Ground, die Ballettfestwochenpremiere der Vorsaison, im Oktober zurückkehrt. Mit Choreographien von Alexander Ekman, Johan Inger und Jiří Kylián vereint der Abend Witz, Ästhetik und zeitgenössische Tanzkunst auf höchstem Niveau.
Im November hebt sich der Vorhang für eine Uraufführung: Ballettdirektor Laurent Hilaire hat den international gefeierten Choreographen Edward Clug mit einer Auftragsarbeit betraut. C A R P A T H I A - Der Mythos der Untoten widmet sich der Geschichte um den Grafen Dracula. Ob düster, schaurig oder überraschend poetisch. Passen Blut und Mythos zum Ballett? Finden Sie es selbst heraus.
In der Vorweihnachtszeit lädt ein zeitloser Klassiker zum Träumen ein. John Neumeiers Der Nussknacker entführt die Zuschauer:innen in die Fantasiewelt der kleinen Marie, die davon träumt, eines Tages eine große Ballerina zu werden. Neumeier verzichtet bewusst auf Schlachten zur Geisterstunde und auf ein märchenhaftes Zuckerreich. Stattdessen führt er Marie in die magische Welt der Ballettsäle und Theaterbühnen.
Ein besonderes Highlight folgt im neuen Jahr: Laurent Hilaire präsentiert sich erstmals seit seinem Amtsantritt als Ballettdirektor selbst als Choreograph. Mit seiner Interpretation von Giselle nach Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa verleiht er dem Werk durch zeitgemäße Choreographie, Mimik und Gestik neue Tiefe. Klassische Elemente wie Bühnenbild und Ausstattung bleiben bewusst erhalten.
Ab Samstag, 6. Februar 2027, heißt es dann wieder Ohrwurmgefahr. Mit weiteren Vorstellungen von Waves and Circles kehrt ein gefeierter Triple Bill zurück. Auf dem Programm stehen Blake Works I von William Forsythe, Megahertz von Emma Portner sowie Maurice Béjarts ikonischer Boléro.
Die Ballettfestwoche 2027 knüpft an große Erfolge an. Nach Das Frühlingsopfer im Jahr 2025 ist ein weiteres Meisterwerk der legendären Choreographin Pina Bausch in München zu sehen, und zwar vom 9. bis 16. April 2027. Gezeigt wird die Oper Orpheus und Eurydike von Christoph Willibald Gluck, die Pina Bausch 1975 als Tanzoper gestaltet hat. Bei der Darstellung der drei Rollen Orpheus, Eurydike und Amor sind Sängerinnen und Tänzer:innen völlig gleichberechtigt. Im Orchestergraben des Nationaltheaters musizieren das Bayerische Staatsorchester sowie ein Gastchor.
Im Mai heißt es erneut aufgepasst vor bösen Stiefmüttern und gläsernen Schuhen. Christopher Wheeldons Cinderella, eines der aufwändigsten und schönsten Ballette der Gegenwart, kehrt zurück ins Repertoire des Bayerischen Staatsballetts.
Ein glanzvoller Höhepunkt erwartet das Publikum im Juni 2027. Zum Auftakt der Münchner Opernfestspiele präsentiert das Bayerische Staatsballett Glanzlichter - eine Ballettgala im Prinzregententheater. In drei Vorstellungen werden Höhepunkte der Ballettgeschichte, große Pas de deux und ausgewählte Ballettausschnitte gezeigt. Zu erleben sind das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts sowie internationale Gäste.
Auch für unser junges Publikum ist gesorgt. Die mobile Produktion Wie der Fisch zum Meer fand ist erneut Teil des Programms. Zudem choreographiert das dem Münchner Publikum aus Sphären.03 bekannte Duo Eliana Stragapede & Borna Babić ein neues Kindertanzstück mit dem Titel Das Vier-Farben-Land.
Abgerundet wird die Spielzeit durch die Reihe Ballett extra mit Probenbesuchen, Vortragsabenden, Talks im Café Luitpold sowie Filmvorführungen in Kooperation mit dem Kino "Theatiner Filmkunst".




