Münchner Opernfestspiele 2027
1875 begann an der Bayerische Staatsoper die Tradition der Opernfestspiele, die auch 2027 fortgeführt wird. Unter dem Motto „Verging wie Hauch der Götter Geschlecht“ steht der Festspielsommer im Zeichen der Premiere von Richard Wagners Götterdämmerung. Tobias Kratzer und Vladimir Jurowski setzen mit dem vierten Teil des Ring des Nibelungen ihre gefeierte Zusammenarbeit fort.
Begleitend zur Premiere ergänzen verschiedene Formate den Blick auf Richard Wagners Ring. In Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München findet vom 24. Juni 2027 bis 26. Juni 2027 ein Symposion mit dem Titel „Der beredte Seelenkündiger - Symposion zu den Figuren in Richard Wagners Ring des Nibelungen“ statt. Zudem wird die (mit der Premiere von Siegfried gestartete) Ausstellung zu Wagners Ring in München im Nationaltheater erweitert und als Ort der Erkenntnis und des Dialogs weitergeführt.
Ein besonderer Schwerpunkt der Münchner Opernfestspiele 2027 liegt auf zwei zyklischen Aufführungsserien des gesamten Ring des Nibelungen. Im Prinzregententheater kommt Benjamin Brittens Oper Death in Venice in der Regie von Vasily Barkhatov und der Musikalischen Leitung von Edward Gardner. Festspielkammerkonzerte und Liederabende ergänzen das Programm und eröffnen die Möglichkeit, Künstlerinnen wie Diana Damrau oder Lisette Oropesa in einem intimeren Rahmen zu erleben.