Arsen Soghomonyan

Arsen Soghomonyan, geboren im armenischen Eriwan, studierte Gesang u. a. am Konservatorium seiner Heimatstadt. Er gewann Gesangswettbewerbe in Warschau und Moskau sowie den 1. Preis beim Internationalen Pawel-Lisizian-Wettbewerb in Wladikawkas. 2006 wurde ihm der armenische Staatspreis verliehen. Zunächst im Baritonfach aktiv, absolvierte er seine ersten Auftritte an der Armenischen Nationaloper. Am Stanislawski-und-Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater in Moskau war er in Partien wie Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore (Lʼelisir dʼamore) und Jeletzki (Pique Dame) zu erleben. 2017 gab er dort sein Debüt als Tenor mit der Partie des Cavaradossi (Tosca). In der Folge gastierte er am Bolschoi-Theater in Moskau und debütierte an vielen europäischen Opernhäusern, etwa als Canio (Pagliacci) und als Cavaradossi am Teatro San Carlo in Neapel, als Roberto (Le Villi) und als Radu (Leoncavallos Zingari) bei Opera Rara und in der Titelpartie von Otello im Festspielhaus Baden-Baden sowie in der Berliner Philharmonie. Bei den Baden-Badener Osterfestspielen 2022 verkörperte er Hermann (Pique Dame) unter der Musikalischen Leitung von Kirill Petrenko. An der Bayerischen Staatsoper gab er in der Spielzeit 2021/22 sein Debüt als Otello und kehrt nun als Pierre Besuchow in der Neuproduktion von Krieg und Frieden zurück. (Stand: 2023)