Boris Pinkhasovich

Der russisch-österreichische Bariton Boris Pinkhasovich erhielt seine Ausbildung in Dirigieren und Gesang am Konservatorium in St. Petersburg. Seitdem zählt er zu den gefragtesten Sängern seiner Generation und ist regelmäßig an den bedeutenden Opernhäusern und Festivals der Welt zu erleben – darunter die Metropolitan Opera in New York, das Teatro alla Scala in Mailand, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Wiener Staatsoper, die Opéra national de Paris, das Opernhaus Zürich, das Concertgebouw Amsterdam, die Salzburger Festspiele, die Osterfestspiele Baden-Baden sowie die Berliner Philharmonie. Besondere Anerkennung erfuhr er 2023, als er für seine Interpretation des Fürsten Jelezki in Tschaikowskis Pique Dame an der Wiener Staatsoper mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet wurde. An der Bayerischen Staatsoper war er bisher u. a. als Ford (Falstaff), Platon Kusmič Kovaljov (Die Nase), Lescaut (Manon Lescaut), Fürst Jelezki (Pique Dame), Rodrigo, Marquis de Posa (Don Carlo) sowie in der Titelpartie von Eugen Onegin zu erleben. 2026/27 wird er u. a. als Wolfram (Tannhäuser), Renato (Un ballo in maschera) und Sharpless (Madama Butterfly) hierher zurückkehren. (Stand: 2026)