19.00 Uhr | Nationaltheater

Mazeppa

Pjotr Tschaikowski

Preise L , € 163 / 142 / 117 / 91 / 64 / 39 / 15 / 11 Abo-Serie 26

Oper

Oper
#BSOmazeppa

Mazeppa

Premiere am 15. März 2027

Komponist Pjotr Tschaikowski. Text vom Komponisten basierend auf dem Libretto von Wiktor Burenin nach dem Poem Poltawa von Alexander Puschkin.

Oper in drei Akten (sechs Bildern) (1884)

empfohlen ab 14 Jahren

In russischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR Klassik übertragen. 

>>> zur Einführungsmatinee

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Mazeppa ist, neben Eugen Onegin und Pique Dame, die mittlere von Pjotr Tschaikowskis drei Opern nach Alexander Puschkin – und zumindest außerhalb des russischen Sprachraums die unbekannteste. Ihre auf geschichtlichen Ereignissen vor gut 300 Jahren basierende Story führt in einen brisanten Vielvölkerkonflikt (zwischen Ukrainern, Russen, Polen, Schweden, Türken und Tataren) in einer geopolitisch bedeutenden Gegend – rund um einen charismatischen Anführer: den Kosakenhauptmann Mazeppa, der in der heutigen Ukraine als Nationalheld verehrt wird. Diese historische Basis bildet den Hintergrund für eine persönliche Tragödie. Sie erzählt von der tragischen Liebe einer jungen Frau zu einem alten Mann, die von machtpolitischen Ambitionen zermalmt wird: Maria verlässt ihre Eltern und ihren Jugendfreund Andrej, um mit Mazeppa zusammenzuleben; die folgenden hochverräterischen Intrigen setzen alle zwischenmenschlichen Beziehungen aufs Spiel. Um den Figuren des ursprünglich für einen Kollegen geschriebenen Librettos pulsierende Energie zu verleihen, setzte der Komponist fast alle originalen Dialogpassagen von Puschkin in Musik. Der in Marias Geschick sich manifestierende Topos des Schicksals wird von den ersten Tönen an zur bestimmenden Macht. Die Musik enthält einige der gewaltigsten wie auch innigsten Erfindungen in Tschaikowskis Schaffen, und die Schlussszene der im Wahn endenden Maria wird niemand vergessen, der sie je gehört hat.

Besetzung

  • Bayerisches Staatsorchester
  • Bayerischer Staatsopernchor

Kommende Vorstellungen

Motive © Serifa