Maria Baranova
Erste Solistin
Maria Baranova begann 1999 ihre Tanzausbildung am Helsingin tanssiopisto (Helsinki Dance Institute). Als Schülerin nahm sie am Nachwuchswettbewerb Prix de Lausanne teil, wo John Neumeier auf sie aufmerksam wurde und ihr ein Stipendium für die Ballettschule des Hamburg Ballett anbot. Unter Neumeiers Leitung erreichte sie schnell die Abschlussklasse und schloss diese innerhalb eines Jahres ab. Mit 16 Jahren gewann Maria Baranova die Helsinki International Ballet Competition 2009 in der Nachwuchssparte. Im gleichen Jahr wurde sie ins Hamburg Ballett aufgenommen und tanzte viele Rollen aus Neumeiers Originalwerken sowie verschiedene Solopartien. 2010 erhielt sie beim Internationalen Ballettwettbewerb in Varna die Bronzemedaille. 2011, im Alter von 19 Jahren, gewann Baranova den Erik Bruhn-Preis in Toronto mit dem Pas de deux aus Giselles 2. Akt und Chopin Dialogues, einem Werk das John Neumeier für sie kreiert hatte. Zudem bot ihr Kenneth Greve eine Stelle als Erste Solistin beim Finnischen Nationalballett an. Dort tanzte sie für vier Jahre, bis sie auf Einladung des künstlerischen Leiters Mikko Nissinen an das Boston Ballet wechselte. In den USA konnte Baranova ihr Repertoire durch neoklassische und moderne Ballette von George Balanchine, Jorma Elo und William Forsythe ergänzen. Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 ist Maria Baranova Erste Solistin beim Bayerischen Staatsballett. Ihr Repertoire erstreckt sich über klassische, neoklassische und moderne Ballette. Sie hat mit vielen der führenden Kräften in der Tanzwelt gearbeitet, unter anderem den Choreographen Justin Peck, Jacopo Godani, Pierre Lacotte, Patrice Bart und David Dawson.
(Stand: September 2024)
Rollen und Partien in der Spielzeit 2025/26
Titelrolle in La Sylphide (Pierre Lacotte nach Filippo Taglioni)
Tatjana in Onegin (John Cranko)
Solo im Grand Pas Classique aus Paquita (Marius Petipa), im Rahmen des Programms Konstellationen
Bisherige Rollen und Partien
Kitty in Anna Karenina (Christian Spuck)
Gamzatti in La Bayadère (Patrice Bart nach Petipa)
Titelrolle in Cinderella (Christopher Wheeldon)
Swanilda in Coppélia (Roland Petit)
Titelrolle in Giselle (Peter Wright nach Coralli/Perrot/Petipa)
Prinzessin Natalia in Illusionen – wie Schwanensee (John Neumeier)
Thaïs-Pas de deux aus Ma Pavlova (Roland Petit), als Teil des Programms Wurzeln und Blätter
Marie in Der Nussknacker (John Neumeier)
Tatjana in Onegin (John Cranko)
Paquita in Paquita/Grand Pas Classique (Alexei Ratmansky nach Petipa)
Solistin in Le Parc (Angelin Preljocaj)
Julia in Romeo und Julia (John Cranko)
Marja in Der Schneesturm (Andrey Kaydanovskiy)
Charlotte in Schwanensee (Ray Barra nach Ivanov&Petipa)
Hippolyta/Titania in Ein Sommernachtstraum (John Neumeier)
Phrygia in Spartacus (Yuri Grigorovich)
Titelrolle in La Sylphide (Pierre Lacotte nach Filippo Taglioni)
Affairs of the Heart (David Dawson), als Teil des Programms Passagen
Bilder einer Ausstellung (Alexei Ratmansky), als Teil des Programms Passagen
Broken Fall (Russell Maliphant) als Teil desProgramms Paradigma
Jewels (George Balanchine)
Tschaikowski-Ouvertüren (Alexei Ratmansky)