20.00 Uhr | Nationaltheater

TSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN

Alexei Ratmansky

Ballett

Ballett
#BSBtschaikowski

TSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN

Choreographie Alexei Ratmansky. Musik Pjotr I. Tschaikowski.

Dreiteiliger Ballettabend (2022)

empfohlen ab 8 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten

Elegie und Hamlet ca. 20.00 - 20.30 Uhr Pause ca. 20.30 - 21.00 Uhr Der Sturm ca. 21.00 - 21.25 Uhr Pause ca. 21.25 - 21.45 Uhr Romeo und Julia ca. 21.45 - 22.20 Uhr

UMBESETZUNGSMELDUNGEN: António Casalinho übernimmt den Part des erkrankten Shale Wagman. Die Rolle von António Casalinho in Der Sturm tanzt Yago Gonzaga.  Für den ebenfalls erkrankten Osiel Gouneo springt Yonah Acosta ein und gibt sein Debüt in Hamlet. Die ursprüngliche Rolle von Yonah Acosta in Der Sturm  übernimmt Konstantin Ivkin.  

Van Cleef & Arpels

Alexei Ratmansky wählte für sein abstraktes Ballett Ouvertüren von Pjotr I. Tschaikowski aus, die dieser in verschiedenen Lebensphasen zur Aufführung im Konzert komponiert hatte. Inhaltlich gehen alle musikalischen Werke auf Dramen von William Shakespeare zurück: Hamlet, Der Sturm und Romeo und Julia. Obwohl Alexei Ratmansky kein Handlungsballett kreiert hat, tauchen die erzählerischen Motive aus den drei Werken immer wieder auf. Auf diese Weise bildet Shakespeares ‚Stimme‘ sowohl die Basis für das tänzerische Geschehen auf der Bühne als auch für die aus dem Orchestergraben erklingende Partitur. Traditionellerweise stehen die Ouvertüren am Anfang einer Oper oder eines Balletts und leiten zu einer Handlung über. In Alexei Ratmanskys Tschaikowski-Ouvertüren jedoch folgt Ouvertüre auf Ouvertüre, wodurch auf jedes Setzen eines Anfangs ein neuer Anfang folgt. Darin verwoben ist ein Grundversprechen des Theaters, mit jedem Öffnen des Vorhangs eine neue Welt erscheinen zu lassen. Mit den Mitteln des klassischen und neoklassischen Balletts verweist Alexei Ratmansky in seiner Choreographie kontinuierlich auf die Geschichte der Tanzkunst. So musste das Ballett in verschiedenen Epochen wiederholt buchstäblich um sein Überleben kämpfen. Dabei schwang stets die Hoffnung mit, dass die faktische Wirklichkeit in etwas Tänzerisches aufzulösen wäre. Die „Fantasie-Ouvertüren“, wie die von Tschaikowski gewählte Gattungsbezeichnung der im Ballettabend zu hörenden Orchesterwerke lautet, werden durch ihren schillernden Charakter zu idealen Vorlagen für ein Ballett, das sich gleichfalls als ein Fantasieren versteht: ein Fantasieren darüber, welche Rolle das klassische Ballett in der Gegenwart einnimmt, worin die Erinnerungen bestehen, die es mit sich trägt, und wie es seine Zukunft gestalten möchte.

 

TSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN - Shale Wagman und Ensemble c) Carlos QuezadaTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN - Yonah Acosta, António Casalinho,  c) Carlos QuezadaTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN, Rafael Vedra und Ensemble c) Serghei GherciuTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN, Ensemble c) Serghei GherciuTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN - Ensemble c) Katja LotterTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN - Elmira Karakhanova, Aleksey Kursanov, Shale Wagman c) Carlos QuezadaTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN, Ensemble c) Serghei GherciuTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN, Ensemble c) Nicolas MacKayTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN, Ensemble c) Nicolas MacKayTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN, Osiel Gouneo c) Serghei GherciuTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN - António Casalinho c) Carlos QuezadaTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN - Maria Baranova, Julian MacKay und Ensemble c) Carlos QuezadaTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN - Ensemble c) Katja LotterTSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN - Ensemble c) Katja Lotter