Jakob Feyferlik
Erster Solist
Der gebürtige Wiener wurde an der Ballettabteilung des Konservatoriums seiner Heimatstadt und an der Ballettschule der Wiener Staatsoper ausgebildet. Im Jahr 2013 wurde ins Wiener Staatsballett engagiert, wo er 2016 direkt aus dem Corps de Ballet heraus zum Solisten befördert wurde. Im Februar 2019 wurde er nach einer Aufführung von Rudolf Nurejews Schwanensee zum Ersten Solotänzer ernannt. Im Jahr 2019 trat Jakob Feyferlik als Gastsolist bei der jährlichen Gala des Niederländischen Nationalballetts auf und tanzte mit der ehemaligen Solotänzerin Igone de Jongh das ikonische Duett Trois Gnossiennes von Hans van Manen. Anschließend tanzte er im Dezember 2019 auch die Rolle des Prinzen in Der Nussknacker. Nach diesen Auftritten schloss er sich im September 2020 dem Niederländischen Nationalballett als Erster Solotänzer an. Mit Beginn der Spielzeit 2023/24 wechselte Jakob Feyferlik als Erster Solist zum Bayerischen Staatsballett. Seine Auszeichnungen umfassen unter anderem den zweiten Platz beim Premio Roma Danza (2012), den dritten Platz beim 4. Internationalen Ballettwettbewerb in Peking (2012), den Karl Musil-Preis (2014) und den Förderpreis des Ballettclubs der Wiener Staatsoper & Volksoper (2016).
(Stand: Juni 2025)
Rollen und Partien in der Spielzeit 2026/27
Armand Duval in Die Kameliendame (John Neumeier)
Der König in Illusionen – wie Schwanensee (John Neumeier)
Rollen und Partien in vergangenen Spielzeiten
Albrecht in Giselle (Peter Wright nach Coralli/Perrot/Petipa)
James in La Sylphide (Pierre Lacotte nach Filippo Taglioni)
Solor in La Bayadère (Patrice Bart nach Marius Petipa)
Solo in Boléro (Maurice Béjart), im Rahmen des Programms Waves and Circles
Romeo in Romeo und Julia (John Cranko)
Titelrolle in Onegin (John Cranko)
Günther in Der Nussknacker (John Neumeier)
Der König in Illusionen – wie Schwanensee (John Neumeier)
Armand Duval in Die Kameliendame (John Neumeier)
Solist in Le Parc (Angelin Preljocaj)
Jack / Herzbube in Alice im Wunderland (Christopher Wheeldon)
Prinz Guillaume in Cinderella (Christopher Wheeldon)
Pas de deux aus Radio and Juliet (Edward Clug), im Rahmen des Programms Konstellationen
Solist in Subject to Change (Sol León & Paul Lightfoot), im Rahmen der Programme Sphären.03 und Konstellationen
Blake Works I (William Forsythe), im Rahmen des Programms Waves and Circles
Megahertz (Emma Portner), im Rahmen des Programms Waves and Circles
Bella Figura (Jiří Kylián), im Rahmen der Programme Wings of Memory und Common Ground
Cacti (Alexander Ekman), im Rahmen des Programms Common Ground
White Darkness (Nacho Duato), im Rahmen des Programms Duato/Skeels/Eyal