Miron Hakenbeck
Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, ging nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler ans TR Warszawa (Teatr Rozmaitości), wo er an Krzysztof Warlikowskis Inszenierung von Hanoch Levins Krum mitwirkte. Seitdem verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Warlikowski, so am Teatr Wielki (Wozzeck), an der Opéra national de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropulos, Parsifal,Król Roger und A Quiet Place), am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel (Médée) und bei der Ruhrtriennale 2017 (Pelléas et Mélisande). Von 2008 bis 2018 war er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper, wo er weiterhin mit den Regisseuren wie Andreas Kriegenburg, Árpád Schilling, Stephan Kimmig, Sidi Larbi Cherkaoui und Frank Castorf zusammenarbeitete sowie Festspielprojekte von Romeo Castellucci, La Fura dels Baus und Sven Holm mitentwickelte. 2016 erarbeitete er mit Árpád Schilling Báng bán ACT, den Beitrag der ungarischen Gruppe Krétakör zu dem von der Operncompagnie NOVOFLOT initiierten Projekt „Nationaloper“ im Berliner Radialsystem V. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit der Regisseurin Ewelina Marciniak (u. a. Der Ring des Nibelungen in Bern). Von 2018 bis 2025 war er Dramaturg an der Staatsoper Stuttgart, seit 2025 ist er Direktor für Programmgestaltung und Dramaturgie an der Opéra de Lille. (Stand: 2026)