HEUTE IST MORGEN
Dauer ca. 1 Stunden 55 Minuten
GENERATION GOLDFISH ca. 19.30 - 20.05 Uhr Pause ca. 20.05 - 20.35 Uhr TAG ZWEI ca. 20.35 - 20.50 Uhr OTHELLO ca. 20.50 - 21.25 Uhr
Während der Theaterferien sind die Tageskasse, der telefonische Kartenverkauf sowie das Abonnementbüro vom 1. August bis einschließlich 31. August 2026 geschlossen. Schriftliche Bestellungen werden weiterhin bearbeitet. Auch online können Sie weiterhin Karten erwerben.
HEUTE IST MORGEN
Dauer ca. 1 Stunden 55 Minuten
GENERATION GOLDFISH ca. 19.30 - 20.05 Uhr Pause ca. 20.05 - 20.35 Uhr TAG ZWEI ca. 20.35 - 20.50 Uhr OTHELLO ca. 20.50 - 21.25 Uhr
Mit der Reihe Heute ist morgen initiierte Ballettdirektor Igor Zelensky ein Format, um zeitgenössischen Positionen im Tanz sowie jungen Choreograph:innen eine attraktive Plattform zu bieten. Die Aufführungen im Prinzregententheater erfreuen sich beim Publikum großer Beliebtheit und zeigen das breite Spektrum an künstlerischen Handschriften, mit denen das Ballett heutzutage gestaltet wird. Erzählerische, abstrakte, improvisierte, klassische sowie Elemente aus der Performance-Art gelangen zum Einsatz und zeigen auf, in welche Richtung sich das Ballett in Zukunft entwickeln könnte.
GENERATION GOLDFISH
Das Fischwesen übersetzt sich in der Choreographie von Charlotte Edmonds ganz in die Körper der Tänzerinnen und Tänzer. Füße und Hände verwandeln sich in Flossen, der Körper wird von Strömungen erfasst und die Schwarmintelligenz lässt die Gruppe sowohl synchron als auch individuell agieren. Die elektronische Musik von Katya Richardson spielt akustisch mit Luftbläschen und Wasserbewegungen und nähert sich teilweise einer möglichen Fischsprache an. Das Aufmerksamkeits-Motiv, für das sich Charlotte Edmonds intensiv mit der Forschung des Neurowissenschaftlers Crawford Winlove auseinandergesetzt hat, zieht sich anhand Bewegungsmomente mit viel Augenzwinkern durch das ganze Stück. Die Goldfisch-Tänzer repräsentieren eine neuronale Struktur, die mal mehr und mal weniger aktiv ist. Die Aufmerksamkeit des Publikums wird gefesselt durch die choreographische Struktur, die einen dynamischen und spielerischen Verlauf zeichnet.
TAG ZWEI
In seiner ersten Choreographie für das Bayerische Staatsballett mit dem Titel Tag Zwei beschäftigt sich Özkan Ayik mit der menschlichen Erfahrung der Kontinuität. Die sechs Tänzer:innen bewegen sich zu einer Soundcollage, u.a. mit Musik des kanadischen Elektromusikers Loscil. Der fließende Charakter der elektronischen Klänge erlaubt es Ayik, auf die vorgegebenen musikalischen Strukturen mit einer ausdrucksvollen Bewegungssprache zu reagieren. Der Choreograph markiert das Kontinuierliche, indem sich aus einzelnen Gesten, Positionen und Schritten immer neue Gesamtsituationen ergeben: „Dass das Leben am nächsten Morgen weitergeht, überrascht mich manchmal, weil ich weiss, dass es eines Tages keinen „Tag Zwei“ geben wird. Von daher drückt der Titel meiner Choreographie auch eine Hoffnung und eine Zuversicht aus, allerdings mit einer reflektierten Komponente, da man keine Ahnung hat, was einen in der Zukunft erwartet. Es gibt kein Scheitern, es gibt nur das Versuchen, das kontinuierliche Nochmals-von-vorne-Anfangen.“
OTHELLO
Die Othello-Version von Emil Faski zeichnet sich durch eine retrospektive Erzählstruktur aus. Der Choreograph thematisiert in seinem Stück, wie die Menschen vergangene Ereignisse in ihrem Kopf durchgehen, in der Zeit zurückzureisen, um sich mit einmal getroffenen Entscheidungen auseinanderzusetzen. Hätte man anders handeln können? Wo wären alternative Abzweigungen auf dem Weg zu finden gewesen? Emil Faski hat diese Motive zur Grundlage seiner Arbeit für das Bayerische Staatsballett gemacht. Für den aus Russland stammenden Choreographen stellt die Rückschau auf vergangene Ereignisse einen psychologischen Mechanismus dar, um sich mit der eigenen Geschichte zu konfrontieren. Mit seiner Othello-Version, deren Erzählstruktur vom Blickwinkel des Protagonisten geprägt ist, möchte Emil Faski dem Publikum ermöglichen, sich in Othellos Lage zu versetzen und die Intrige Jagos aus der Sicht der Titelfigur zu erleben.
KARTENBESTELLUNGEN FÜR SCHULKLASSEN
Ihre Bestellung richten Sie an: [email protected].
Für jede Vorstellung muss die Anmeldung schriftlich durch die Lehrkraft erfolgen und mit Schulstempel oder Briefkopf der Schule versehen sein oder aber von der E-Mail-Adresse der Schule versendet werden.
Mit Ihrer Bestellung versichern Sie, dass alle Personen, für die ermäßigte Karten bestellt werden, unter 30 Jahre alt sind und einen gültigen SchülerInnen- bzw. Studierendenausweis besitzen. Bestellformulare finden Sie unter www.staatsoper.de/schule.
Mindestbestellung: 7 Karten
Die Bearbeitung dieser Bestellungen erfolgt jeweils drei Monate vor dem Vorstellungsbesuch. Kosten: 10 Euro je SchülerInnenkarte (zzgl. 5 Euro Bearbeitungsgebühr)
Bestellungen für alle weiteren Vorstellungen können frühestens nach Beginn des Schaltervorverkaufs und spätestens 14 Tage vor dem Vorstellungsbesuch bearbeitet werden. Sofern möglich, nennen Sie uns bitte Alternativtermine.